Ehrliche Worte im Podcast „The Real Ex-Wives”„Ich war viel zu laut“ – Charlotte Würdig zieht überraschendes Fazit

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Charlotte Würdig spricht

Charlotte Würdig blickt ungewöhnlich selbstkritisch auf eine prägende Phase ihres Lebens zurück.
Im Podcast „The Real Ex-Wives” verrät sie, warum sie früher unbedingt alle von sich überzeugen wollte – und weshalb sie heute bewusst einen ganz anderen Weg geht.

Charlotte Würdig: „Mittlerweile habe ich meine Lautstärke gefunden“

„Ich war auch eine Zeit lang viel zu laut.“ Mit diesem ehrlichen Satz überrascht Charlotte Würdig im Podcast „The Real Ex-Wives“, den sie gemeinsam mit Georgina Stumpf alias Gia moderiert. Die Moderatorin spricht offen darüber, wie sehr sich ihre Einstellung in den vergangenen Jahren verändert hat – privat und vor allem beruflich.

Heute gehe sie deutlich bewusster mit ihrer Wirkung um, erzählt Charlotte. „Mittlerweile glaube ich, habe ich so meine Lautstärke gefunden.“ Früher habe sie häufig versucht, Menschen von sich, ihren Ideen und ihren Konzepten zu überzeugen. Rückblickend sei das jedoch oft eher kräftezehrend gewesen.

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Inzwischen habe sie gelernt, den „Regler“ je nach Situation anders einzustellen. Besonders in Meetings merke sie, dass Zurückhaltung manchmal viel wirkungsvoller sei. „Je leiser ich bin, desto besser hören die Leute zu“, sagt sie. Deshalb versuche sie inzwischen sogar, weniger zu reden – auch wenn ihr das als „Sabbel-Mensch“ alles andere als leichtfalle.

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Charlotte Würdig blickt selbstkritisch auf eine Lebensphase zurück

Auf Gias Nachfrage erklärt Charlotte auch, in welcher Phase ihres Lebens sie sich selbst als „zu laut“ empfunden habe. Damals habe sie geglaubt, alles alleine schaffen zu müssen. Sie habe auf Ratschläge kaum noch hören wollen und sei überzeugt gewesen, ihren eigenen Weg ohne Unterstützung gehen zu können.

Sie betont allerdings auch, dass sie diese Zeit nicht bereue. Im Gegenteil. Sie habe viel daraus gelernt. Vor allem habe sie erkannt, wie viel Energie sie damals investiert habe, um andere von ihren Ideen zu überzeugen.

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Charlotte Würdig: „Die werden es eh nicht checken“

Heute sehe sie das deutlich entspannter. Nicht jeder müsse ihre Gedanken oder Projekte verstehen, sagt Charlotte. Wer wirklich Interesse habe, werde ohnehin nachfragen. Deshalb wolle sie sich nicht länger ständig erklären oder rechtfertigen.

Statt ihre Kraft in Menschen zu investieren, die ohnehin kein Interesse hätten, konzentriere sie sich lieber auf diejenigen, die ihre Ideen teilen. Ihr persönliches Fazit fällt deshalb eindeutig aus: „Versuch nicht immer, dich zu beschreiben, dich zu erklären.“ Mit dieser Haltung fahre sie heute deutlich besser – und vor allem entspannter.

Verwendete Quellen: The Real Ex-Wives, RTL+