Capital Bra – Drogen, Rettungswagen, Klinik!„Wenn er bald nicht damit aufhört, kann es sein, dass sein Leben vorbeigeht”

von Lena Janssen und Denise Gatzweiler

Sorge um Capital Bra (31).
Der Rapper filmte in der Nacht live, wie er nach Drogenkonsum mit einem Rettungswagen in eine Klinik gefahren und dort behandelt werden musste. Im RTL-Interview verrät sein Manager, wie es dem Musiker geht.

Für Capital Bra kommt kein Drogen-Entzug infrage

Nachdem Rapper Capital Bra seine Fans in der Nacht von Sonntag auf Montag mit verstörenden Bildern auf TikTok in Aufregung versetzt hat, gibt sein Manager Drilon Cocaj am Morgen auf RTL-Anfrage vorerst Entwarnung: „Ihm geht es wieder besser. Er schläft und ruht sich aus von den drei Shows.”

Zuvor hatte Capital Bra in einem Livestream gezeigt, wie er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren wird. Dabei stand er sichtlich neben sich und rief immer wieder um Hilfe. In der Klinik angekommen, schilderte er einem Arzt, er habe Drogen genommen. Das bestätigt auch sein Manager RTL: „Er hat bei der einen Show was genommen und dann in Berlin weiter. Er hat irgendwann eine Panikattacke bekommen.” Dabei habe es sich um Kokain und Alprazolam gehandelt. Ein Entzug komme für den 31-Jährigen jedoch nicht infrage: „Er ist dafür zu ungeduldig und würde es wieder mal abrechen.”

Lese-Tipp: „Die haben recht!“ Capital Bra sorgt mit AfD-Aussage für Aufsehen

Dementsprechend besorgt ist Drilon Cocaj auch: „Ich bin sein engster Freund und Geschäftspartner, klar macht man sich da extrem Sorgen, wenn der Arzt sagt: ,Wenn er bald nicht damit aufhört, kann es sein, dass sein Leben vorbeigeht.’ Das habe ich ihm dann bei der Rückfahrt vom Krankenhaus nach Hause sehr klar und deutlich gesagt. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass er das diesmal sehr verstanden hat.” Capital Bra ist fünffacher Vater, was ihm sein Manager auch noch mal deutlich gemacht habe: „Ich hab ihm gestern gesagt: ,Du hast dich dafür entschieden, fünf Mal Vater zu werden. Deine Kids brauchen dich. Mach es nicht nur für dich, sondern auch für sie. Hör bitte endlich auf mit dem Scheiß!’ Ich hoffe, er macht es diesmal. Er muss es von alleine wollen.”

Video-Tipp: Capital Bra privat wie nie!

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Capital Bra: „Ich hatte Angst um mein Leben”

Noch in der Nacht meldet sich Capital Bra selbst nach seiner Entlassung aus dem Auto. Im Gespräch mit seinem Manager erklärt er: „Bruder, ich war unterkühlt. Meine Hände sind immer noch kalt.” Danach betont er noch, wie dramatisch all das für ihn war: „Das hätte mich mein Leben kosten können. Es hätte alles passieren können. Ich hatte Angst um mein Leben, wenn ihr es genau wissen wollt.” Er kritisierte, dass ihm nicht schnell genug geholfen worden sei. „Nur weil man mal über Drogen gerappt hat - das ist nicht cool. [...] Dann musst du live gehen, gar nicht cool.”

Streaming Tipp

Capital Bra, der mit bürgerlichem Namen Vladislav Balovatsky heißt, gilt seit Jahren als einer der erfolgreichsten Rapper in Deutschland. Seinen großen Durchbruch feierte er im Jahr 2018 mit seinem Album „Berlin lebt”. Sein Privatleben hält er meist unter Verschluss. Anfang März gab er aber via Instagram bekannt, dass er wieder Vater geworden ist. Tochter Alina sei „gesund und fit”. Es ist sein fünftes Kind.

Habt ihr selbst oder Menschen, die euch nahestehen, ebenfalls Probleme mit Alkohol oder Drogen? Unter der Nummer 01806 – 313 031 oder unter www.sucht-und-drogen-hotline.de findet ihr Hilfe.

Verwendete Quellen: RTL, spot on news