Spät fand sie ihr Mutterglück„Diese Minuten waren so unangenehm!” Bärbel Schäfer spricht erstmals offen über ihre Fehlgeburten

Bärbel Schäfer
Moderatorin Bärbel Schäfer verrät jetzt, wie schwierig der Weg zum Mutterglück für sie war
Georg_Wendt

Offen wie nie!
Über ihr Privatleben spricht Bärbel Schäfer (62) eher selten. Nun machte sie eine Ausnahme und offenbarte im Podcast von Katja Burkard (60), wie schwierig ihr Weg zum Mutterglück war. Die Moderatorin erlitt mehrere Fehlgeburten. Einen besonders traumatischen Verlust erlebte sie bei einer Routineuntersuchung im vierten Schwangerschaftsmonat.

Steiniger Weg zum Mutterglück für Bärbel Schäfer

Seit 2004 ist Bärbel Schäfer mit dem Moderator Michel Friedman (70) verheiratet. Ihr erstes gemeinsames Kind, Sohn Samuel, wurde 2005 geboren. Der zweite Sohn Oscar folgte 2008. Dass Bärbel Schäfer heute Mutter von zwei Kindern ist, war lange nicht absehbar, wie sie jetzt im Podcast „Glow Up Your Life” mit Katja Burkard verraten hat. „Ein intensives Gespräch über Erziehung, Kinder und spätere Mutterschaft”, fasste die 62-Jährige bei Instagram den Frauen-Talk zusammen.

Katja, selbst Mutter von zwei Töchtern und bei der Geburt ihres ersten Kindes 36 Jahre alt, hatte mit Bärbel eine Gesprächspartnerin vor sich, die einen ähnlichen, aber deutlich steinigeren Weg hinter sich hatte. Bärbel Schäfer war 41, als ihr erster Sohn zur Welt kam. Der Weg dorthin war geprägt von Rückschlägen. „Man hatte ja manchmal zwei Striche, aber dann eben doch eine Fehlgeburt”, beschrieb sie ihre Erfahrungen nüchtern.

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Routineuntersuchung endete in einem Albtraum

Eine dieser Fehlgeburten, die zwischen den Geburten ihrer beiden Söhne passiert, brannte sich ihr besonders tief ins Gedächtnis. Sie ereignete sich im vierten Schwangerschaftsmonat ‒ beim Ultraschall im Rahmen einer Routineuntersuchung. Ein junger Assistenzarzt, so schilderte es Bärbel im Podcast, verhielt sich plötzlich merkwürdig. Er „wechselte die Gesichtsfarbe” und verließ abrupt den Raum. Zunächst kam er nicht zurück.

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„Das ist jetzt aber ein sonderbares Verhalten”, dachte Bärbel in diesem Moment. Und dann: das Warten. „Diese Minuten waren so unangenehm”, erinnerte sie sich. Bis heute fragt sie sich manchmal, wie alt das Kind jetzt wohl wäre, was es machen würde und was für ein Mensch aus ihm geworden wäre.

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Spätes Mutterglück und innere Ruhe

Beim Thema Kinderwunsch sei sie eine Spätzünderin gewesen. „Ich habe lange gebraucht, um den Mann zu finden, bei dem ich mir das habe vorstellen können”, erklärte Bärbel. „Auf einmal war es dann so weit und der ist dann leider tödlich verunglückt”, erzählte sie weiter. Im Herbst 1998 starb ihr damaliger Partner Kay-Uwe Degenhard bei einem Auto-Unfall. Danach habe sie erst einmal mit dem Thema Kinder abgeschlossen. „Dann kam Michel und da war es für mich eigentlich sofort klar”, verriet der TV-Star.

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Das späte Kennenlernen ihres Mannes Michel Friedman bezeichnet Bärbel heute als Schicksal, das sie mit Gelassenheit annimmt: „Manchmal sagen mein Mann und ich: Das ist so ein Glück, dass wir uns zwar spät kennengelernt haben, aber dass wir gerade so auf den letzten Drücker noch diese Familie gegründet haben.”

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Mit Blick auf das Alter von sich und ihrem Ehemann, berichtete Bärbel im Podcast aber auch von einer Sorge: „Sitzen wir dann schon tatterig herum und die Kinder und Enkelkinder kommen mal vorbei, machen ein Drei-Generationen-Foto und hauen dann wieder ab? Aber keiner übergibt uns noch die Verantwortung für die Enkelkinder, weil wir dann wirklich schon so alt sind.”

Doch Bärbel betont auch, das Alter habe ihr eine „innere Ruhe” gebracht. Das Gefühl, nichts im Leben verpasst zu haben. „Ich weiß gar nicht, ob ich vorher Verantwortung hätte übernehmen können”, sagte sie. (spot on news/tma)

Verwendete Quellen: spot on news, Podcast „Glow Up Your Life”