„Dein Vermächtnis währt ewig”20 Jahre ohne den „Crocodile Hunter” – Familie erinnert an Steve Irwin

Steve Irwin mit Frau Terry und Tochter Bindi
Steve Irwin mit Frau Terri und Tochter Bindi (Archivbild)
picture alliance / empics | Myung Jung Kim

Unvergessen!
Kaum zu glauben: 20 Jahre ist es her, dass der berühmte Naturschützer Steve Irwin (1962-2006) durch den Stich eines Stachelrochens ums Leben kam. Zum Todestag erinnert seine Familie nun mit bewegenden Beiträgen in den sozialen Medien an den „Crocodile Hunter”.

Tochter Bindi Irwin verlor ihren „Superhelden”

Tochter Bindi Irwin (28) meldete sich auf Instagram mit emotionalen Worten: „Heute vor 20 Jahren verlor die Welt den leidenschaftlichsten und engagiertesten Naturschützer. Unsere Familie verlor ihren Superhelden. Meine Mutter verlor die Liebe ihres Lebens; mein Bruder und ich verloren den besten Vater.”

Die 28-Jährige, die das Engagement ihres Vaters für den Naturschutz fortführt, schrieb weiter, dass die Trauer niemals ganz verschwinde. Trost finde sie jedoch darin, dass Menschen auf der ganzen Welt Steve Irwin auch 20 Jahre nach seinem Tod vermissten und die Erinnerung an ihn lebendig hielten. Sein Vermächtnis bestehe für sie nicht nur im Naturschutz, sondern vor allem in der Liebe: „Zu unserem Planeten und zueinander.”

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„Opa Krokodil” lebt für seine Enkelin weiter

Bindi Irwin ist inzwischen selbst Mutter einer fünfjährigen Tochter. Diese schaue sich jeden Morgen Aufnahmen ihres „Opa Krokodil” an, wie sie ihren Großvater offenbar nennt. So fühle sie sich von ihm „zutiefst geliebt, obwohl sie ihn nie kennengelernt hat”, so Irwin auf Instagram.

Dazu teilte sie einen Ausschnitt aus einem früheren Interview ihres Vaters. Darin bezeichnet Steve Irwin die Geburt seiner Tochter als die „unglaublichste Begegnung mit der Tierwelt” seines Lebens.

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„Dein Vermächtnis währt ewig”

Auch Irwins Witwe Terri (62) meldete sich zum 20. Todestag ihres Mannes auf Instagram zu Wort. „Auch nach 20 Jahren begleitet mich die Trauer noch immer wie mein Schatten. Mit der Zeit habe ich mehr Abstand und Verständnis gewonnen”, schreibt sie darin. Zugleich appellierte sie an ihre Follower: „Schätzt jeden Moment mit den Menschen, die ihr liebt.”

Auch Sohn Robert (22) erinnert auf Instagram an seinen Vater. Zu einem Foto, das ihn als kleinen Jungen auf Steve Irwins Arm zeigt, schreibt er schlicht: „Dein Vermächtnis währt ewig.”

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Seit Steve Irwins Tod führt seine Familie den Australia Zoo im australischen Queensland weiter, den seine Eltern Bob und Lyn Irwin 1970 gegründet hatten. Steve Irwin starb am 4. September 2006 während Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef. Ein Stachelrochen traf ihn mit seinem Stachel in die Brust und verletzte ihn tödlich.

Weltweit bekannt wurde Irwin als „Crocodile Hunter” - zugleich der Titel seiner berühmten Dokumentarserie, die in den 1990er Jahren ausgestrahlt wurde. Sein plötzlicher Tod löste weit über Australien hinaus Bestürzung und große Anteilnahme aus. (spot on/lha)

Verwendete Quellen: spot on news