Ungewöhnlicher Nebenjob des niederländischen RoyalsKönig Willem-Alexander steuert seit Jahren inkognito Linienflüge als Pilot

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Mit Sonnenbrille und breitem Grinsen – genau so stellt man sich den Monarchen auch im Cockpit vor.
Actionpress

Königlicher Glanz trifft auf Airline-Alltag.
Seit fast 30 Jahren sitzt König Willem-Alexander regelmäßig am Steuer einer KLM-Maschine: nicht als Ehrengast, sondern als Co-Pilot. Und das Undercover! Doch nun ist erstmal Schluss für den flugbegeisterten Monarchen.

Niemand wusste, wer da wirklich im Cockpit saß

König Willem-Alexander ist nicht nur Herrscher der Niederlande, sondern auch passionierter Pilot. Seit 1985 fliegt der heute 58-Jährige, erst privat, später beruflich, berichtet Bunte. Rund drei Mal im Monat unterstützte er zuletzt die niederländische Fluggesellschaft KLM auf Linienflügen. Unter dem Pseudonym „Meneer van Buren“ steuerte er in einer Boeing 737 Fußballfans nach Prag oder Urlauber nach Ibiza, meist ohne dass jemand an Bord ahnte, wer da vorne wirklich im Cockpit saß. Das schreibt die Luftfahrtplattform „Theaviationcircle” in einem Post auf Instagram. Doch jetzt ist damit Schluss.

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Der Monarch war zum letzten Mal im 737-Cockpit

Letzte Woche (am 11. März) saß Willem-Alexander zum letzten Mal im Cockpit einer KLM-Boeing 737. Wie die Luftfahrtplattform bestätigt, hat die Airline diesen Flugzeugtyp inzwischen ausgemustert. Für den Monarchen bedeutet das: Zeit für etwas Neues.

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KLM ersetzt ihre Boeing 737-Flotte durch den modernen Airbus A321neo und Willem-Alexander macht selbstverständlich mit. Der König wird eine Umschulung absolvieren, um sich für den neuen Flugzeugtyp zu qualifizieren, heißt es laut „theaviationcircle”. Für den erfahrenen Piloten kein Problem: Er besitzt seit Jahrzehnten mehrere Lizenzen, darunter eben auch die Linienpilotenlizenz. Außerdem soll er, so schreibt Bunte, auch schon das niederländische Regierungsflugzeug, eine Fokker 70, gemeinsam mit seiner Königin Máxima und sich selbst an Bord zu einem Staatsbesuch in die USA gesteuert haben.

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Er wollte schon immer Pilot werden

Auch wenn der Wechsel auf den A321neo ansteht, seine Leidenschaft fürs Fliegen bleibt. Wäre Willem-Alexander nicht in die königliche Familie hineingeboren worden, wäre er, so sagte er laut Bunte einmal, wohl Berufspilot geworden. Und selbst als Monarch findet er Wege, beides zu vereinen: Als König und eben Co-Pilot.

Verwendete Quellen: Instagram/theaviationcircle, Bunte