Royal-Experte ist sich sicher!War Marius’-Sargdienst der letzte Wunsch von König Harald?

Es war ein stiller Moment mit großer Bedeutung!
Gemeinsam mit den Kindern und Enkelkindern von König Harald begleitet Marius Borg Høiby den Sarg des toten Monarchen durch den Palast zur Schlosskapelle. Obwohl der 29-Jährige offiziell nicht zum norwegischen Königshaus gehört, steht er beim Abschied sichtbar mitten in der Familie – wohl aus einem sehr persönlichen Grund.
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Royal-Experte Johan T. Lindwall ist laut der norwegischen Zeitung Dagbladet fest davon überzeugt, dass Harald selbst Marius die Rolle als Sargträger zugedacht haben könnte. „Ich fand es eine schöne Geste, dass Marius den Sarg mittragen durfte.“ Der Sohn von Mette-Marit sei mit König Harald aufgewachsen. „Ich hätte fast Geld darauf gesetzt, dass das der letzte Wunsch des verstorbenen Königs war.“
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Auch Royal-Expertin Tove Taalesen verteidigt die Entscheidung. Im Gespräch mit Dagbladet sagt sie: „Er ist ein Enkel in Trauer.“ Für sie sei es selbstverständlich, dass Marius sich genauso verabschieden dürfe wie die übrigen Enkelkinder. Dass dieser Punkt überhaupt für Diskussionen sorgt, könne sie nicht nachvollziehen.
Gleichzeitig sieht Taalesen die öffentliche Inszenierung kritischer. Die Prozession innerhalb des Palastes sei eine „starke und private Familienhandlung“ gewesen. Ihrer Ansicht nach hätte dieser Moment nicht zwingend Teil der TV-Übertragung sein müssen. Gerade die prominente Rolle von Marius mache die Trennung zwischen Familie und Königshaus schwerer zu erklären.
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Palast bestätigt letzten Wunsch nicht
Ob es tatsächlich König Haralds letzter Wunsch war, Marius diese besondere Rolle zu geben, hat der Palast nicht bestätigt. Auf Anfrage des Dagbladet erklärte das Königshaus lediglich, man kommentiere Meinungsumfragen grundsätzlich nicht und habe darüber hinaus nichts hinzuzufügen.
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Marius selbst steht weiterhin wegen seines Strafverfahrens im Fokus. Er wurde im Juni zu vier Jahren Haft verurteilt und legte noch am selben Tag Berufung ein. Das Verfahren und die schweren Vorwürfe gegen ihn hatten in Norwegen monatelang für Schlagzeilen gesorgt. Trotzdem zeigte sich die Königsfamilie beim Abschied von Harald geschlossen. Das Berufungsverfahren beginnt am 9. Februar 2027.
Verwendete Quellen: Dagbladet


