Prinzessin unter DruckEpstein-Schock für Mette-Marit! Warum sollte sie für ihn eine 17-Jährige kontaktieren?

In einem TV-Interview versucht sich die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit für ihre Freundschaft mit Jeffrey Epstein zu rechtfertigen. Einer Frage weicht sie dabei aus. Diese könnte nun geklärt sein.
Der Druck der Öffentlichkeit auf Mette-Marit war so groß, dass sich die norwegische Kronprinzessin zu einem TV-Interview bereit erklärte. Die zuletzt veröffentlichten Jeffrey-Epstein-Akten hatten enthüllt, dass die heute 52-Jährige und den verurteilten Sexualstraftäter offenbar eine weitaus innigere Freundschaft verband, als Mette-Marit zunächst eingeräumt hatte.
„Ich wünschte, ich hätte ihn niemals getroffen“, erklärte die Kronprinzessin mit Tränen in den Augen und zitternder Stimme in dem Interview mit dem norwegischen TV-Sender NRK. Sie habe nicht gewusst, dass Jeffrey Epstein ein verurteilter Sexualstraftäter war, beteuerte sie. Sie sei „manipuliert und getäuscht“ worden. Sie habe ihn als einen Mann kennengelernt, auf den sie sich „in einer schwierigen Pase meines Lebens verlassen konnte“. 2013 wohnte Mette-Marit sogar eine Zeit lang in Epsteins Villa in Palm Beach. Da war er bereits für Sexualdelikte vorbestraft.
Am letzten Tag ihres Aufenthalts bei Epstein habe er sie in eine Situation gebracht, die sie „sehr verunsichert“ habe, erklärte die Kronprinzessin im NRK-Interview. Auf die Rückfrage des Reporters, ob sie beschreiben könne, was damals genau passiert sei, antwortete Mette-Marit schmallippig: „Nein, dazu habe ich eigentlich keine Lust.“ Aber sie habe ihren Mann, Kronprinz Haakon, darüber in Kenntnis gesetzt.
Nun hat der norwegische Sender „TV 2“ Chat-Protokolle veröffentlicht, in denen mutmaßlich Bezug auf die Situation genommen wird, die Mette-Marit so verunsichert haben soll. Demnach soll Epstein die Kronprinzessin zu einem Kontakt mit einer 17-jährigen Jugendlichen gedrängt haben.
Die dem Sender vorliegenden Nachrichten dokumentieren ein hartnäckiges Hin und Her per E-Mail. Epstein soll mehrfach versucht haben, Mette-Marit zu einem Telefonat mit seiner angeblichen Patentochter zu bewegen. Die Kronprinzessin blockte zunächst ab und bezeichnete die Bitte als „peinlich“ und sich selbst als „schüchtern“.
Nachdem sie dann kurzzeitig signalisiert hatte, nach einem Strandbesuch den Mut aufbringen zu wollen, das Mädchen anzurufen, habe Mette-Marit schließlich doch einen Rückzieher gemacht. „Jeffrey, ich werde sie nicht anrufen. Das ist mir unangenehm“, schrieb sie und schlug stattdessen vor, der 17-Jährigen ein Geschenk zu basteln.
Bei der 17-Jährigen soll es sich um die Tochter einer ehemaligen Partnerin Epsteins gehandelt haben. Späteren Berichten zufolge soll er sogar erwogen haben, dieses Mädchen zu heiraten, um sein Vermögen steuerfrei an sie zu vererben. Ein Opfer Epsteins, das zur selben Zeit im Haus gewesen sein soll, bestätigte demnach gegenüber „TV 2“, dass die Kronprinzessin an jenem Morgen sehr still gewirkt und offensichtlich unter dem Druck der Situation gelitten habe.
Mette-Marits Ansatz, ihr durch die Freundschaft mit Epstein angekratztes Image durch das Interview aufzubessern, weist auch an anderer Stelle Mängel auf. Vor allem der Vorwurf der mangelnden Transparenz steht auch danach noch im Raum. Umso mehr, weil die nun veröffentlichten Chat-Daten eine direkte Koordination ihres Aufenthalts mit Epsteins persönlichem Stab zeigen sollen. Entgegen ihrer Angabe, ein gemeinsamer Bekannter habe das Haus, in dem sie bei ihrem USA-Aufenthalt gewohnt hatte, angemietet.
Zudem gerät der zeitliche Ablauf ins Wanken. Der norwegische Palast gab lange Zeit an, der Kontakt zwischen der Kronprinzessin und dem Sexualstraftäter sei 2013 abgebrochen. Die E-Mails belegen allerdings Treffen und Shoppingtouren in New York bis weit in den Sommer 2014 hinein. Damit hielt die Verbindung deutlich länger an als bisher offiziell kommuniziert.
Auf die neuen Enthüllungen und die Fragen zum Verbleib des angebotenen Geschenks reagiert das Königshaus laut dem TV-Sender schmallippig. Man verweist lediglich auf das bereits geführte Interview und gibt keine weiteren Details bekannt.
Verwendete Quellen: csp/spot


