Geliebt aus ‚Buffy‘ und ‚Merlin‘Anthony Head tot: Familie nennt die Todesursache

FILE - Anthony Head arrives for the European premiere of 'The Iron Lady' on Wednesday, Jan. 4, 2012, in London. (AP Photo/Jonathan Short, File)
Anthony Head wurde 72 Jahre alt.
AP Photo/Jonathan Short

Jahrzehntelang begeistert Anthony Head Millionen Fans mit seinen Rollen in zahlreichen Erfolgsserien. Erst vor kurzem war er noch im Netflix-Hit „Bridgerton“ zu sehen. Nun ist der Schauspieler gestorben. Die Familie nennt die Todesursache und würdigt Head als außergewöhnlichen Menschen.

Der britische Schauspieler Anthony Head ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Das berichten mehrere britische Medien wie die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf ein Statement seiner beiden Töchter. Demnach starb Head „an den Folgen einer Lungenentzündung im Kreise seiner Familie“, heißt es in dem Statement.

Der Brite war zuletzt vor allem durch seine Rolle in der Comedyserie „Ted Lasso“ einem breiten Publikum bekannt. Die vielfach gelobte TV-Serie von Apple TV dreht sich um das Geschehen beim fiktiven englischen Klub AFC Richmond. Head verkörperte den ehemaligen Besitzer, Rupert Mannion.

Auch in der US-amerikanischen Kult-Mysteryserie „Buffy - Im Bann der Dämonen“ wirkte Head in der Rolle des Bibliothekars Rupert Giles mit. Laut PA verließ er die Serie während der sechsten Staffel und trat anschließend nur noch als Gaststar auf. Erst im März starb ein anderer „Buffy“-Star, Nicholas Brendon, der die Rolle des Xander Harris spielte, im Alter von 54 Jahren.

Head war auch in zahlreichen weiteren Erfolgsproduktionen zu sehen. So spielte er König Uther Pendragon in der Fantasyserie „Merlin“, den Premierminister in der Sketch-Comedy „Little Britain“, trat in „Doctor Who“ auf und übernahm zuletzt eine Nebenrolle als Lord Sheffield in der zweiten Staffel des Netflix-Hits „Bridgerton“. Auch in Filmen wie „Die eiserne Lady“ und „The Inbetweeners Movie“ wirkte er mit.

Head war nicht nur Schauspieler, sondern auch Sänger. Im Laufe seiner Karriere veröffentlichte er die Musikalben „Music for Elevators“ (2002) und gemeinsam mit Musiker George Sarah das Album „Staring at the Sun“ (2014). Zudem stand er regelmäßig in Musicalproduktionen auf der Bühne, darunter „Godspell“, „Chess“ und „The Rocky Horror Show“.

In ihrem Statement würdigte die Familie Head als außergewöhnlichen Menschen. „Wir wissen, wie sehr er von Freunden, Kollegen und Fans der Serien, in denen er mitgewirkt hat, vermisst werden wird“, hieß es von seinen beiden Töchtern, den Schauspielerinnen Emily und Daisy Head. Die Trauer sei „weit größer als die Lücke, die sein Tod hinterlassen hat“.

Verwendete Quellen: uzh/dpa