ARD-Moderatorin im InterviewZwischen Job und Schwangerschaft – wie Lea Wagner die WM 2026 meistern will

Lea Wagner steht vor einem besonderen Jahr!
Privat erwartet die ARD-Moderatorin ihr erstes Kind, beruflich begleitet sie die Fußball-WM. Im Interview spricht sie über ihre Schwangerschaft, den Rückhalt durch Kolleginnen und ihre besondere Aufgabe im WM-Studio in Köln.
WM-Sportmoderatorin Lea Wagner ist schwanger
Für Lea Wagner (31) steht ein besonderes Jahr an. Privat erwartet die ARD-Moderatorin ihr erstes Kind, zudem hat sie kürzlich geheiratet. Beruflich rückt mit der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko eines der größten Sportereignisse überhaupt näher. Von Ausnahmezustand will Wagner dennoch nicht sprechen. „Aktuell ist alles entspannt. Die Schwangerschaft verläuft wunderbar“, sagt die Sportjournalistin im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news. Sie könne nur „auf Holz klopfen, dass es so bleibt“. Vor allem empfinde sie Dankbarkeit dafür, wie gut derzeit alles laufe.
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Mit Blick auf ihre Arbeit geht Wagner die neue Lebensphase bewusst und pragmatisch an. Dass es in der ARD viele Kolleginnen gibt, die bereits gezeigt haben, wie sich ein anspruchsvoller Job vor der Kamera und Familie vereinbaren lassen, empfindet sie als große Hilfe. Es sei wertvoll, Frauen im eigenen Umfeld fragen zu können, „wie lange die Kolleginnen in der Schwangerschaft noch gearbeitet haben, wann sie wieder eingestiegen sind, wie sie sich organisiert haben“. Auch ein gutes Netzwerk spiele dabei eine wichtige Rolle: „Da ist es von Vorteil, wenn man Leute kennt, die das schon erlebt haben und die einem Tipps geben können.“
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Das sind die WM-Favoriten von Lea Wagner
Bei der WM wird Wagner nicht aus Nordamerika berichten, sondern die Sendungen aus dem Studio in Köln begleiten. Enttäuschung klingt dabei nicht durch – im Gegenteil: Es sei ihr „großer Wunsch“ gewesen, erstmals aus dem WM-Studio moderieren zu dürfen. Zwar habe sie es immer „toll“ gefunden, direkt vor Ort zu sein. Gleichzeitig reize sie an der Studiosituation die besondere Dynamik: „Mir macht es auch sehr viel Spaß, mit Experten vor der Kamera zu stehen und spontan interagieren zu können.“
Für Wagner ist eine Weltmeisterschaft ohnehin mehr als nur ein sportliches Großereignis. Turniere wie dieses hätten eine besondere Kraft, „weil sie Menschen auf der ganzen Welt verbinden“. Genau diese Emotionen und die Atmosphäre machten für sie den Reiz aus. Am Ende seien es diese Momente, die eine WM unvergesslich machten.
Eine besondere Herausforderung bei großen Turnieren sieht Wagner darin, sehr unterschiedliche Zuschauerinnen und Zuschauer abzuholen. Bei Welt- und Europameisterschaften schalten auch viele Menschen ein, die Fußball im Alltag kaum verfolgen. Als Moderatorin müsse man deshalb stärker darauf achten, „manche Themen anders zu erklären und nicht so viel vorauszusetzen“. Fachbegriffe wie „Schienenspieler“ würde sie bei einer WM-Berichterstattung anders einsetzen als in einer Sendung, die sich stärker an ein Fachpublikum richtet.
Sportlich hält Wagner vor dem Turnier vor allem Frankreich und Spanien für die naheliegenden Favoriten. Gleichzeitig warnt sie vor vorschnellen Prognosen. „Da kann noch viel passieren“, sagt sie. Schon zwei oder drei verletzte Schlüsselspieler könnten die Dynamik eines Turniers verändern. (jow/spo)
Verwendete Quellen: spot on news



