Nach WM-ErfolgPochettino bleibt US-Nationalcoach bis 2030

Die US-Fußballer haben die Fans bei der Heim-WM begeistert. Trainer Mauricio Pochettino will den Boom fortsetzen und trifft eine langfristige Entscheidung.
Mauricio Pochettino bleibt weitere vier Jahre Fußball-Nationaltrainer der USA. Wie der US-Verband mitteilte, soll der 54 Jahre alte Argentinier die Auswahl zur nächsten Weltmeisterschaft 2030 führen. Pochettino hatte das US-Team im September 2024 von Gregg Berhalter übernommen und den Co-Gastgeber bei der jüngsten WM bis ins Achtelfinale geführt.
In seinem neuen Vertrag wurde Pochettino mit mehr Macht ausgestattet. Nach Verbandsangaben wird der frühere Abwehrspieler nicht mehr nur die Nationalmannschaft betreuen. Vielmehr soll er überdies die Nachwuchsprogramme, die Jugendarbeit, die Trainerausbildung und die Zusammenarbeit mit den Profiligen voranbringen.
„Mauricio und sein Team glauben an die Zukunft des Fußballs in den Vereinigten Staaten, und unser neues Projekt ermöglicht es uns, auf den Fortschritten der US-Nationalmannschaft und der Dynamik des US-Fußballverbands aufzubauen“, erklärte JT Batson, Generalsekretär des Verbandes U.S. Soccer.
Was Pochettino erreichen möchte
Pochettino hatte während der vergangenen WM mit seinem Team die US-Fans mit offensiver Spielweise begeistert und Meilensteine in der Fußball-Geschichte der USA gesetzt. Sein Team hatte mit insgesamt vier Siegen die meisten Erfolge eines US-Teams bei einer WM gefeiert, als Gruppensieger erstmals seit 2002 die K.-o.-Phase erreicht und war erst im Achtelfinale an Belgien (1:4) gescheitert.
„Die Leidenschaft der Fans während der gesamten Weltmeisterschaft hat unseren Glauben an das hier Machbare nur noch bestärkt“, erklärte Pochettino auch im Namen seines Trainerteams. Und weiter: „Wir möchten den Sport in dem Land, das uns so herzlich aufgenommen hat, nachhaltig prägen und diesen Einfluss über die Ergebnisse auf dem Platz hinaus fortsetzen.“
Vor seiner ersten Station als Auswahlcoach trainierte der Argentinier unter anderem Tottenham Hotspur, Paris Saint-Germain und den FC Chelsea.
