Haben die nen Vogel? Darum feiern die Bayern mit einem Kakadu

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Dieser Kakadu bringt Glück. Dabei war er einst ein Beutegut.
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Ein Porzellan-Kakadu ist zum Maskottchen der Bayern geworden, weshalb das Tier zu den Meisterfeiern kam und warum es nun auf den Shirts zu sehen ist. Doch der seltsame Vogel hat noch lange nicht genug. Er soll die Bayern-Spieler bis zur WM antreiben.

Keine Bayern-Party mehr ohne Kakadu: Seit den Feierlichkeiten 2025 ist das Tier zu einer kuriosen Kultfigur bei den Münchnern geworden. Nach dem Gewinn der 35. Meisterschaft holte Leon Goretzka die Porzellanfigur wieder hervor und präsentierte sie den Fans, zudem war das Tier auch auf den offiziellen Meistershirts abgebildet. „Der hat schon die letztjährigen Feierlichkeiten dominiert. Der hat jetzt lange warten müssen, bis wir ihn wieder rausgelassen haben aus seinem Käfig“, sagte Goretzka bei DAZN. „Er ist am Start. Er trinkt Champagner.“

Doch was hat es mit dem Deko-Vogel auf sich? Den etwa 1000 Euro teuren Kakadu hatten die Bayern-Stars bei ihrer Meister-Party im vergangenen Mai aus dem Münchner Nobelrestaurant „Käfer“ stibitzt. Später gab es den Kakadu vom ursprünglichen Besitzer, Michael Käfer, als Geschenk. „Seit wir Meister geworden sind, kommt er immer wieder mit uns mit. Und wenn Titel gewonnen werden, wird er immer wieder dabei sein“, hatte Sportdirektor Christoph Freund damals gesagt. Für die „Beherbergung“ des neuen Glücksbringers sei das Trainerteam des deutschen Fußball-Rekordmeisters zuständig, erzählte Torhüter Manuel Neuer damals.

Der Kakadu hat seinen Job in dieser Saison aber noch lange nicht erledigt. Der Bundesliga-Titel wird den immensen Titelhunger des Rekordmeisters in der laufenden Spielzeit kaum stillen können. Bereits am Mittwoch reist der Deutsche Meister unters Bayer-Kreuz, um sich dort bei Bayer Leverkusen für das DFB-Pokalfinale zu qualifizieren. In den Wochen darauf stehen die Halbfinal-Spiele in der Champions League an. Zuerst reisen die Rekord-Bayern Ende April zu Paris Saint-Germain. Am 6. Mai kommt es dann im Rückspiel in der Allianz Arena zum Showdown um den Einzug in das Endspiel in Budapest.

Sollten die Bayern den Kakadu also noch zweimal aus dem Käfig lassen können, werden sie bis zum 30. Mai 2026 zusammenbleiben und somit erst wenige Tage vor dem Abflug zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika zu den jeweiligen Nationalteams aufbrechen. Bislang ist noch nicht bekannt, ob Leon Goretzka und Co. den Kakadu vielleicht sogar mit zum DFB-Team nehmen und ihn somit zum neuen inoffiziellen Wappentier des DFB machen.

Verwendete Quellen: sue/dpa