NBA sperrt deutschen StarUnser Basketball-Held auf Abwegen! Wollte Dennis Schröder einen Kollegen verprügeln?

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Dennis Schröder bei einem Spiel der deutschen Basketball-Nationalmannschaft
IMAGO/MN Press Photo

Das ging mächtig daneben!
Nach der bitteren Niederlage gegen die Los Angeles Lakers Ende Dezember sind bei Dennis Schröder offenbar die Sicherungen durchgebrannt. Der deutsche NBA-Star soll nach dem Spiel die Nerven verloren und sogar versucht haben, auf einen Gegenspieler loszugehen. Die NBA reagiert jetzt auf den Ausraster.

NBA sperrt Dennis Schröder für drei Spiele – wegen Angriff auf Spieler

Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder ist von der NBA für drei Spiele suspendiert worden. Als Grund nannte die Liga den Versuch des Basketball-Profis von den Sacramento Kings, nach der 101:125-Niederlage gegen die Los Angeles Lakers einen anderen Spieler zu schlagen.

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Schröder verpasst wegen der Sperre die Spiele gegen die Houston Rockets, die Lakers und die New York Knicks. Er wird in dieser Zeit kein Gehalt beziehen und verliert – legt man sein Gehalt für diese Saison zugrunde – damit wohl etwas mehr als 291.000 US-Dollar (rund 250.000 Euro). Für Schröder ist es nicht das erste Mal, dass er in der NBA gesperrt wird.

Zuletzt war das vor mehr als sechs Jahren der Fall, als er bei den Oklahoma City Thunder unter Vertrag stand und nach einer Rudelbildung für eine Partie nicht aktiv sein durfte.

Nach Niederlage: Dennis Schröder soll versucht haben, Lakers-Star Luka Doncic zu schlagen

„Der Vorfall geschah etwa 40 Minuten nach der Niederlage”, hieß es in der Mitteilung. Schröder habe den anderen Spieler „in einem Gang der Halle abgewartet und die Konfrontation gestartet”. Laut US-Medien soll es sich dabei um Lakers-Star Luka Doncic gehandelt haben. Schröder wollte sich auf dpa-Anfrage nicht zu der Sperre und den Umständen äußern.

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Kuriose Video-Aufnahmen: War das der Grund für den Angriff?

Von der Partie in Los Angeles, die Dennis Schröder nun die Sperre eingebrockt hat, gibt es Video-Aufnahmen, auf denen zu hören ist, wie Doncic ruft: „Hättest den Vertrag unterschreiben sollen.” Schröder ist in dem Ausschnitt nicht im Bild, ob die Szene im Zusammenhang mit der kolportierten Konfrontation steht, ist nicht klar.

Schröder hatte selbst einst für die Lakers gespielt, Gespräche über ein Verbleib kamen zu keinem Ergebnis. Angeblich hatten die Lakers ihm einen Vertrag im Wert von 84 Millionen US-Dollar angeboten. Schröder hatte in der Vergangenheit betont, es habe nie ein konkretes Angebot an ihn gegeben. (lgö)

Verwendete Quellen: dpa