Endlich? Der erste Grand Slam wartetZverev im French Open Finale – Jetzt greift er nach dem großen Traum!

Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev steht im Finale der French Open.
Der Olympiasieger von 2021 gewinnt gegen den Tschechen Jakub Mensik 7:5, 6:2, 3:6, 6:3. Zverev hat damit am Sonntag erneut die Chance, erstmals einen Grand-Slam-Titel zu gewinnen.
Zverevs größte Chance!
Nur noch ein Sieg bis zum ersten deutschen Grand-Slam-Titel im Herren-Einzel seit über 30 Jahren! Alexander Zverev steht im Finale der French Open und will seinen ersten Major-Titel. Auf dem Weg zum historischen Coup trifft die deutsche Nummer eins auf einen der beiden italienischen Shootingstars Matteo Arnaldi oder Flavio Cobolli. Gelingt Zverev der große Wurf, wäre er der erste deutsche Sieger eines Grand-Slam-Turniers im Herren-Einzel seit Boris Becker 1996.
Finale der French Open live bei NITRO und Eurosport
NITRO zeigt das Finale am Sonntag, 7. Juni, ab 14:30 Uhr live, co-exklusiv und in Kooperation mit Eurosport im Free-TV. Moderatorin Anna Fleischhauer führt durch die Sendung, das Endspiel kommentieren Elmar Paulke und der ehemalige Tennisprofi Philipp Kohlschreiber als Experte. Darüber hinaus ist die Begegnung live bei Eurosport 1 und HBO Max zu sehen.
Unabhängig vom Ausgang des Finals am Sonntag können sich Fans auf Sky Sport bereits in der kommenden Woche auf den nächsten Auftritt des möglicherweise frisch gekürten Grand-Slam-Siegers freuen. Ab Montag berichtet Sky Sport täglich umfassend live von den BOSS OPEN in Stuttgart, für die Alexander Zverev gemeldet ist.
Noch bis Ende 2033 zeigt Sky Sport die ATP Tour und präsentiert die Nitto ATP Finals, alle ATP Masters 1000 Turniere, die meisten ATP 500 Turniere sowie ausführliche Übertragungen von den ATP 250 Turnieren live. Mit den Rechten an der ATP Tour, der WTA Tour und den US Open überträgt Sky Sport insgesamt über 100 Turniere und weit über 5.000 Stunden Weltklasse-Tennis pro Jahr live.
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Zum zweiten Mal im Endspiel
Der Traum lebt weiter, es fehlt nur noch ein Schritt: Alexander Zverev ist zum zweiten Mal in das Endspiel der French Open gestürmt und greift nach seinem ersten Grand-Slam-Titel. Der Hamburger setzte sich im Halbfinale 7:5, 6:2, 3:6, 6:3 gegen den erst 20 Jahre alten Tschechen Jakub Mensik durch. Im 41. Anlauf bei einem der vier großen Turniere will der Tokio-Olympiasieger nun endlich die letzte Hürde überspringen und seine ewig lange Jagd nach dem großen Triumph beenden (Sonntag, ab 14.30 Uhr/NITRO, Eurosport 1, HBO Max und im ntv.de-Liveticker).
„Ich wusste, dass es eine schwierige Herausforderung werden würde“, sagte Zverev fast schon sachlich nüchtern, für Partystimmung ist es schließlich noch zu früh: „Ich habe gewonnen, ich bin glücklich.“
Auf Zverev wartet im Kampf um die Coupe des Mousquetaires nun trotz des frühen Ausscheidens des Weltranglistenersten Jannik Sinner ein Italiener: Flavio Cobolli zog kampflos ins Endspiel ein, weil sein Landsmann Matteo Arnaldi wegen eines Virus kurz vor dem Duell zurückzog. Zverev wird am Sonntag aber als Favorit den Court Philippe-Chatrier betreten, die Chance auf die Erlösung ist riesig. Er hoffe, dass er auch dann „ein großartiges Match spielen könne“, sagte Zverev.
In seinem fünften Halbfinale von Roland Garros in den vergangenen sechs Jahren zeigte der Weltranglistendritte über weite Strecken einen guten Auftritt, ließ sich nach einer medizinischen Auszeit seines Gegners im dritten Satz aber etwas aus der Ruhe bringen. „Ich fand, dass ich auch im dritten Satz ein gutes Spiel gemacht habe“, sagte Zverev bei Eurosport etwas bissig. Doch wie im bisherigen Verlauf des Turniers blieb Zverev konzentriert und brachte das Match erfolgreich zu Ende.
Historischer Meilenstein für deutsches Tennis
Mit Zverev erreichte erstmals seit Beginn des Profitennis 1968 ein deutscher Spieler mehrmals das Finale von Paris. Im Endspiel kann er sich nun zudem zum ersten deutschen French-Open-Sieger seit Henner Henkel 1937 und zum ersten deutschen Grand-Slam-Champion im Männer-Einzel seit Boris Becker bei den Australian Open 1996 krönen.
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Schon vor zwei Jahren hatte Zverev am Bois de Boulogne vor seinem ersten Titel gestanden, im Finale verlor er aber in fünf Sätzen gegen Carlos Alcaraz - nach 2:1-Satzführung. Seine erste Niederlage in einem Grand-Slam-Endspiel kassierte der 29-Jährige 2020 bei den US Open gegen Dominic Thiem aus Österreich, zudem unterlag er auch 2025 in Melbourne gegen Sinner. In Paris will Zverev die Pleitenserie nun endlich stoppen.
Die große Frage: Wie geht Zverev mit dem Druck um?
Die Gedanken an den ersten Titel „kommen automatisch, auch bei Zverev“, hatte Becker im Vorfeld in seinem Podcast mit Andrea Petkovic gesagt: „Die Frage ist: Wie geht er damit um?“ Doch gegen die „coole tschechische Socke“ Mensik, der für den Weg zum Halbfinale vier Stunden länger als Zverev benötigt hatte, sah der sechsmalige Grand-Slam-Sieger den Hamburger vorne.
Vor den Augen der Tennis-Prominenz um Andre Agassi stellte Mensik früh sein variantenreiches Spiel unter Beweis, setzte immer wieder erfolgreich auf Stopps. Zverev behielt aber die Ruhe - und schlug bei seinem ersten eigenen Breakball direkt zum 6:5 zu. Nach etwas mehr als einer Stunde sicherte er sich mit einem Ass Durchgang eins.
In Satz zwei machte Zverev kurzen Prozess, alles deutete auf eine klare Angelegenheit hin. Dann nahm Mensik aber wegen Nackenprobleme seine Auszeit, es kam kurzzeitig doch Spannung auf. Im vierten Satz fand Zverev aber wieder zu seiner Souveränität zurück.
Verwendete Quellen: ara/sid, dpa



