Schwere Vergewaltigungs-AnschuldigungMarokko-Star Hakimi muss sich vor Gericht verantworten!

Achraf Hakimi of Marocco seen in action during FIFA World Cup 2026 football match between Brazil and Marocco at Meadowlands Stadium (East Rutherford). Final score; Brazil 1:1 Marocco. (Photo by Grzegorz Wajda / SOPA Images/Sipa USA)
Achraf Hakimi of Marocco seen in action during FIFA World Cup 2026 football match between Brazil and Marocco at Meadowlands Stadium (East Rutherford). Final score; Brazil 1:1 Marocco. (Photo by Grzegorz Wajda / SOPA Images/Sipa USA)
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Bei der Fußball-WM kämpft Achraf Hakimi mit Marokko dieser Tage um sportlichen Erfolg. Doch danach wird es für der Champions-League-Sieger ungemütlich.

Der marokkanische Außenverteidiger Achraf Hakimi muss sich in seiner Wahlheimat Frankreich wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Dies gab das Berufungsgericht Versailles in einer Erklärung bekannt. Hakimi muss demnach vor dem Strafgericht des Départements Hauts-de-Seine erscheinen. Einen exakten Termin gibt es noch nicht.

Der 27 Jahre alte frühere Profi von Borussia Dortmund, derzeit bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada aktiv, hat die Vorwürfe stets bestritten. Er sei das Opfer einer Verleumdung. Bei einer Anhörung im Mai hatte er beantragt, das Verfahren einzustellen.

„Die Justiz hat mir in die Augen gesehen und zu mir gesagt: ‚Wenn Sie nicht bekannt wären, hätte es nie einen Fall gegeben.‘ Ich habe mich jahrelang entschieden zu schweigen. Ich dachte, dass es richtig wäre, würdevoll zu bleiben, geduldig zu sein und der Justiz zu vertrauen, damit die richtigen Entscheidungen getroffen werden“, schrieb Hakimi, beim Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain unter Vertrag, bei X.

Und weiter: „Heute wird eine Geschichte erzählt, die nicht meine ist, auf Kosten meiner Familie, meines Lebens und vor allem der Wahrheit. Manchmal habe ich das Gefühl, zu einem leichten Ziel geworden zu sein. Ich warte auf diesen Prozess seit dem ersten Tag. Und inzwischen erwarte ich ihn sehnsüchtig. Endlich werde ich sprechen können.“

Eine damals 24-Jährige hatte im Februar 2023 bei der Polizei ausgesagt, Hakimi habe sie vergewaltigt. Sie erstattete zunächst keine Anzeige. Hakimis Rechtsbeistand wirft der Frau vor, die Ermittlungen zu behindern und sich medizinischen Untersuchungen verweigert zu haben.

Verwendete Quellen: ter/sid