„Ich trage eine Narbe bis heute davon an meinem Bein”Vanessa packt nach Aleks’ Glaswurf aus – DAS ist nach der eskalativen „Zeit zu zweit” abseits der Kameras passiert

Das sahen die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht.
Vanessa Nwattu meldet sich nach der neunten Folge von „Prominent getrennt“ zu Wort. Nach der eskalierten „Zeit zu zweit“ mit Aleks Petrovic schildert sie, wie schlimm der Moment für sie wirklich war.
Vanessa Nwattu von Glassplittern verletzt
„Das ist nicht normal.“ Mit diesen Worten wendet sich Vanessa Nwattu nach der Ausstrahlung der neunten Folge von „Prominent getrennt“ an ihre Instagram-Community. Die Szene, über die gerade so viele Reality-Fans sprechen, liegt zwar schon rund sieben Monate zurück. Doch für Vanessa ist sie alles andere als abgeschlossen.
In der „Zeit zu zweit“ mit ihrem Ex Aleks Petrovic war die Situation komplett eskaliert. Erst flogen Vorwürfe, dann schüttete Aleks Vanessa Sekt ins Gesicht. Kurz darauf zerschmetterte das Glas direkt vor ihren Füßen. Jetzt erzählt Vanessa, was die Zuschauerinnen und Zuschauer ihrer Darstellung nach nicht gesehen haben. Sie sagt, der Glaswurf habe nicht nur einen Schock ausgelöst. Er habe sie auch körperlich verletzt. „Ich trage eine Narbe bis heute davon an meinem Bein“, erklärt sie.
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Es sei eine Schnittverletzung am unteren linken Bein entstanden, die man noch immer sehen könne. Zwar schmiss Aleks in seiner Wut das Glas auf den Boden, Splitter hätte sie dennoch abbekommen: „Ich wollte euch auch für eure Einordnung sagen, selbst wenn das Glas den Boden berührt hat, es wurde in meine Richtung geschmissen, ich wurde getroffen.” Doch in der Situation selbst habe sie die Verletzung zunächst gar nicht bemerkt: „Also es ist nicht nur das, dass natürlich auch durch diese dreijährige Beziehung und dem, was dort vorgefallen ist, seelische Schmerzen hinterblieben sind, sondern dass ich jetzt auch am Körper etwas trage, was ich leider so jetzt nicht wegbekomme, was mich jeden Tag an diese Situation erinnert.”
Panikattacke bei „Prominent getrennt”-Kandidatin
Vor der Kamera wirkt Vanessa nach der Eskalation zunächst gefasst. Doch innerlich sieht es offenbar ganz anders aus. Nach ihrer Rückkehr in die Villa habe sie eine Panikattacke bekommen und sei im Bad zusammengebrochen. „Ich habe keine Luft bekommen. Ich habe geweint ohne Ende. Mir ging es nicht gut. Ich war mir auch nicht sicher, ob ich das jetzt gerade hier noch packe”, lässt sie das Geschehene in ihrem Instagram-Reel Revue passieren.

Erst nach mehreren Klopf- und Rufversuchen von Tessa und Vanessa Brahimi habe sie sich helfen lassen: „Als es dann zu dem Gespräch hoch mit den Mädels ging und wir dort saßen und die Mädels sich superlieb um mich gekümmert haben und mir zugehört haben und mir Zuspruch gegeben haben, wurde tatsächlich dann auch noch festgestellt, dass der Glaswurf so extrem war, dass die Splitter bis auf meinen Kopf hochgesprungen sind.”
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„Diese Stärke und diesen Mut hatte ich oft in diesen drei Jahren nicht“
Dass sie während der „Zeit zu zweit“ so ruhig geblieben sei, erklärt Vanessa mit ihrer Vergangenheit. Sie sagt, sie sei solche Situationen gewohnt gewesen. Gleichzeitig macht sie klar, dass die Frau, die damals in der Villa saß, nicht mehr die Vanessa sei, die heute vor ihren Followern spricht. Sie blicke mit gemischten Gefühlen auf die Folge. Einerseits falle es ihr schwer, die Bilder noch einmal zu sehen. Andererseits sei sie stolz auf sich. „Diese Stärke und diesen Mut hatte ich oft in diesen drei Jahren nicht“, sagt sie über ihre frühere Beziehung.
Ihre wichtigste Botschaft lautet deshalb, dass niemand mit so einer Situation allein bleiben müsse. Wer sich in ähnlichen Beziehungsmustern wiedererkenne, solle sich Hilfe suchen. Es gebe Hotlines und Anlaufstellen: „Ihr seid auf jeden Fall nicht alleine damit.”
Gibt es auch in eurem Leben häusliche Gewalt? Unter der kostenlosen Nummer 08000 - 116 016 oder unter www.hilfetelefon.de findet ihr Menschen, mit denen ihr darüber sprechen könnt.
Vanessa Nwattu findet in ihrem Statement klare Worte. Egal, was vorher gesagt worden sei, körperlich zu werden habe für sie keine Berechtigung. Sie sei schockiert darüber, wie viele Menschen Ausbrüche noch immer rechtfertigen würden. Zum Schluss stellt sie eine Frage, die hängen bleibt. Warum werden Opfer so oft hinterfragt? Vanessa findet, der Blick sollte sich viel stärker auf diejenigen richten, die Grenzen überschreiten.
Verwendete Quellen: Instagram/Vanessa Nwattu, RTL+





