Noch nie hat ein IBES-Sieg für so viel Wirbel gesorgt!Gils Sieg keine Überraschung? Psychologin ordnet ein: DESHALB haben die Anrufer so entschieden

von Felix Schneider, Felix Fromm und Svenja Hoffmann

Wie kann das sein? Warum haben die Zuschauer so entschieden?
Es sind Fragen über Fragen, die sich zumindest einige Dschungelcamp-Zuschauer nach dem großen Finale stellen. Ausgerechnet der umstrittenste Teilnehmer, Gil Ofarim, hat gewonnen. Warum das aber eigentlich keine große Überraschung ist, erklärt Psychologin Katharina Ohana im Video.

Psychologin spricht bei Gil Ofarim vom „Effekt der Entschuldung”

Es ist nicht nur so, dass Gil Ofarim das Dschungelcamp 2026 gewonnen hat – wie die Auswertung aller Votingergebnisse der 19 Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” gezeigt hat, lag der Musiker seit Tag 1 ganz vorne bei den Zuschauern.

Eine Tatsache, die viele Fans der Unterhaltungssendung nicht nachvollziehen können. Immerhin war Gil durch seinen Davidstern-Skandal in Ungnade gefallen. Doch für Psychologin Katharina Ohana ist Gils Dschungel-Sieg alles andere als eine Überraschung: „Er hat einem mitunter Leid getan, so krass ist er angegangen worden. Alle waren misstrauisch, oder haben ihn frontal angegriffen”, erklärt sie im RTL-Interview. Und: „Dadurch, dass er alles hingenommen hat, duldsam war, ist eben der Effekt der Entschuldung eingetreten”.

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Bedeutet: Gil wurde im Dschungelcamp durch das Verhalten seiner Mitcamper – allen voran Ariel – quasi an den Pranger gestellt. „Im Mittelalter gab es diesen Pranger auf dem Stadtplatz. Da wurde einer angebunden und beschimpft und mit Schmutz beworfen, der was angestellt hatte. Und nach dieser Zeit war dann aber die Schuld abgegolten”, erklärt die Psychologin weiter. Und genau dieses Phänomen habe man auch beim neuen Dschungelkönig beobachten können.

Dschungelcamp hat gezeigt, „wie Schuld verhandelt wird in unserer Gesellschaft”

Grundsätzlich seien wir Menschen „soziale Wesen, wir wollen, dass einer leidet, wenn er Mist gebaut hat”. Doch im Fall von Gil Ofarim habe sich das während seiner Zeit im Dschungel in eine andere Richtung entwickelt: „Jemand, der derart auf jemanden einprügelt, der schon am Boden liegt, kriegt dann irgendwann selber so ein Image von jemand Bösem.” Die Psychologin meint in diesem Fall Ariel. Durch ihr Verhalten habe sie dazu beigetragen, dass „das Mitgefühl für den, der am Boden liegt” größer wurde. Denn „irgendwann ist es eben auch gut”.

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Im Dschungel hätten für Gil mehrere Umstände in Form einer „kongenialen Kombination” optimal zusammengespielt. Unterm Strich habe das diesjährige Dschungelcamp gezeigt, „wie Schuld verhandelt wird in unserer Gesellschaft”.

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Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche