Dschungelcamp 2026: Warum schweigt Gil Ofarim? Jetzt sprechen Rechtsanwalt und sein Manager
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In einem Video behauptet Gil Ofarim damals, dass er antisemitisch beleidigt worden sei. Vor Gericht stellt sich jedoch heraus, dass das gelogen war. Doch statt Reue hüllt er sich im Camp vor den anderen Teilnehmern nun in Schweigen. Der Grund: eine angebliche Verschwiegenheitsverpflichtung. Rechtsanwalt Jan Siebenhüner und Gils Manager erzählen im Video, was wirklich dahinter steckt.
Es ist zum „Mäusele" melken...
„Hast du dich jemals bei diesem Menschen entschuldigt?"
„Das ist passiert, ja."
„Hm. Und hast du Reue?"
„Dazu will ich nichts sagen und ich muss nichts sagen!"
Bereits an Tag Zwei im Dschungelcamp hat Gil Ofarims Platte nen Sprung.
„Dazu will ich nichts sagen! Dazu will ich nichts sagen!"
Dabei ist es doch SO einfach: „JA, ich habe Mist gebaut und JA, es tut mir leid!" Das Thema wäre vom Tisch und Gil könnte neu anfangen. Aber NEIN! Statt Reue zu zeigen, wird der 43-Jährige auch noch frech.
„Mäusele, wie alt bist du!?"
Dabei interessiert unsere Undercover-Reporterin Ariel - und uns natürlich auch - doch nur EINE Frage:
„Was habe ich gemacht?!"
Im Oktober 2021 zerstört Gil Ofarim seine ganze Karriere mit nur einem Insta-Video. Darin wirft er einem Hotelmitarbeiter Antisemitismus vor. Der zeigt Ofarim wegen Verleumdung an. Zwei Jahre später gibt der Sänger im Prozess plötzlich zu, den Vorfall nur erfunden zu haben.
„Die Vorwürfe treffen zu. Herr W. Ich möchte mich entschuldigen. Es tut mir leid."
Was NACH diesem Schuldeingeständnis passiert, erzählt Gil Ofarim während der Nachtwache mit Umut im Dschungelcamp
„Ich habe gesoffen wie ein Loch. Ich kam zu einem Punkt, an dem ich nicht mehr wollte. Dann suchst du nach irgendwelchen Hilfsmitteln oder Auswegen, dass du den Schmerz erträgst und dass der weg geht."
Zum Glück erkennt der 43-Jährige, dass Alkohol da der falsche Berater ist.
„Also hat mich meine jetzige Frau und eine Bekannte in die Klinik gebracht. Und da bin ich geblieben für acht Monate."
25 Kilo nimmt der Sänger ab. Und trotzdem will die Öffentlichkeit einfach nicht vergessen, wer Gil Ofarim wirklich zu sein scheint. Bruder Tal kann das teilweise verstehen.
„Es bleibt ein komischer Beigeschmack. Man möchte alles erfahren. Und ich glaube er würde es gerne alles erzählen. Er versucht, das Beste draus zu machen, so schätze ich ihn ein."
Gil Ofarim braucht einen Neuanfang! Seit LEIPZIG '21 will aber niemand mehr in der Medienbranche mit ihm zusammen arbeiten.
„Wenn du jahrelang keinen Job hast, dann ist schwer, die Rechnung zu bezahlen, sei es Versicherung, Schule, Anwälte."
Um Miete zu sparen, zieht Gil Ofarim von München zu seiner Frau nach Freiberg am Neckar. Für seine beiden Kinder, die er mit Ex-Frau Verena hat, pendelt er jedes zweite Wochenende nach München.
„Als ich München verlassen habe, habe ich gesagt: Papa kommt bald wieder. Und ich halte meine Versprechen!"
Zu diesem Versprechen gehört anscheinend auch, im Dschungelcamp einfach gar nicht über den Skandal im Oktober 2021 zu reden. Zur Enttäuschung aller Zuschauer.
„Es gibt eine Unterlassung, die musste ich unterschreiben."
Gil Ofarim darf nie wieder in der Öffentlichkeit über das Hotel in Leipzig sprechen! Rechtsanwalt Jan Siebenhüner erklärt, was oft das Ziel solcher Vereinbarungen ist.
„Dass irgendwann mal ein Ende herrscht und nicht immer wieder aufgewärmt wird. Weil dann der Eindruck entsteht: ach, Mensch, das waren doch die mit dem Davidsternskandal!"
Bei Vertragsbruch könnte das Verfahren neu aufgerollt werden. Gils Manager Marcel Pieofke ist froh, dass sein Klient diese Vereinbarung unterschrieben hat- auch im Hinblick auf Ofarims Kinder.
„Das Sorgerecht ist natürlich darauf basiert, falls da mehr draus resultiert wäre und man hätte nicht eine Vereinbarung getroffen, dann wäre ja was passiert!"
Demnach wird Gil Ofarim seine Weste also nie rein waschen können, wenn er das Sorgerecht für seine Kinder nicht aufs Spiel setzen will. Also heißt es auch heute wieder: ducken und abblocken, bis der Sturm sich legt um 20.15 Uhr bei „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!"

