Umgestaltung überzeugt leider nichtSenfgelb statt dunkel! Joyce bringt ihr Wohnzimmer zum Leuchten. Aber reicht das?
Hier geht es um viel mehr als um neue Möbel!
Mittwochskandidatin Joyce aus Frankfurt lebte gemeinsam mit ihrer kürzlich verstorbenen Mutter. Jetzt möchte sie bei „Guidos Deko Queen“ in dem bisher dunkel gestalteten gemeinsamen Wohnzimmer etwas verändern. Doch nach der Umgestaltung sieht Guido Maria Kretschmer einiges, was er anders gestaltet hätte – und nicht nur er.
Vorher: Ein dunkles Wohnzimmer voller Erinnerungen
Zum Motto „It’s me again – Wage den Neustart in deinen vier Wänden” und ihrer persönlichen Variante „Lebendige Farben fürs Wohnzimmer” bringt Mittwochskandidatin Joyce endlich Licht in ihr Wohnzimmer – und wagt damit nach dem Tod ihrer Mutter einen Neuanfang in den bis dahin gemeinsamen genutzten Raum. Doch so richtig geglückt ist der 40-Jährigen die Umgestaltung in Guido Maria Kretschmers Augen nicht. Und auch ihre Mitstreiter sind nicht wirklich begeistert.

Im Vorher-Nachher-Vergleich wirkt das bisherige Wohnzimmer eher dunkel. Außerdem fehlt der leidenschaftlichen Leserin ein eigener Leseplatz. Joyce wünscht sich einen lockeren, luftigen Raum. Dabei bleibt die Erinnerung an ihre Mama ein wichtiger Teil ihres Zuhauses.
Nachher: Türkis, Senfgelb und eine Lampe namens „Jutta“

Jetzt treffen ein blaues Sofa und türkisfarbene Esszimmerstühle auf senfgelbe Flächen und goldene Details. Leichte Vorhänge und Hängeelemente ergänzen den neuen Look. Und Joyce bekommt endlich ihre Leseecke! Dort steht auch der Eyecatcher: die senfgelbe Stehlampe, die sie „Jutta“ nennt.
Besonders clever ist die Wandgestaltung: Weil das Tapezieren auf Raufaser schwierig ist, kommt die neue Tapete auf eine MDF-Platte. Auch das vorhandene Highboard bekommt durch Folie einen frischen Look. Möbel und ein kleiner Elefant halten zugleich die Erinnerung an Joyces Mutter lebendig.
Guidos Urteil: Viel Gefühl, aber noch mehr Möglichkeiten
Guido Maria Kretschmer gefällt besonders die Kombination aus Tapete und Sofa. Allerdings steht das Sofa für seinen Geschmack nicht frei genug im Raum. Auch der Teppich dürfte größer und das Gelb weniger intensiv sein.
Aus der Runde kommt ebenfalls Kritik: Viele Möbel behalten ihren bisherigen Platz. Dadurch fällt der Vorher-Nachher-Effekt leider zu gering aus. Zudem geht die senfgelbe Lampe vor der gelben Wand etwas unter.
Joyces persönlicher Aufbruch kommt bei Guido trotzdem gut an: „Und es fängt eine neue Zeit an, das spürt man.“ Ob dieser farbenfrohe Neuanfang auch zum Sieg reicht, zeigt sich dann am Freitag bei Guido in Hamburg.
Verwendete Quellen: VOX


































