Internationale Sportler kämpfen um WM-TitelWeltmeisterschaft im Federfußball – Ball muss über 1,60 Meter hohes Netz
Wer Federfußball noch nie gesehen hat, fragt sich erstmal: Was genau machen die da– und womit eigentlich? Bei der Weltmeisterschaft in Hagen treten mehr als 150 Sportler aus 13 Ländern an. Mittendrin: Deutschlands Federfußball-Pionier Christopher Zentarra und der amtierende Weltmeister Ho Phuoc Sang aus Vietnam.
Was ist eigentlich Federfußball?
Christopher Zentarra kennt sich mit Federfußball bestens aus. Der Software-Entwickler ist Organisator der Weltmeisterschaft in Hagen und selbst noch als Spieler aktiv. Federfußball ist längst keine neue Sportart: Schon 2002 fand eine Weltmeisterschaft in Deutschland statt – ebenfalls in Hagen.
Der beste Federfußballer der Welt
Einer, der für seinen Sport um die halbe Welt reist, ist Ho Phuoc Sang aus Vietnam. Der 27-Jährige gilt als weltbester Federfußballer. Seine Gegner staunen über seine Fähigkeiten und nennen ihn sogar „übermenschlich“. Der amtierende Weltmeister selbst bleibt allerdings bescheiden: Er sei nicht anders als die anderen und gebe einfach immer sein Bestes.
So funktioniert Federfußball
Gespielt wird auf einem Badmintonfeld. Das Netz hängt 1,60 Meter hoch. Im Einzel darf ein Spieler den Federball zweimal mit dem Fuß oder anderen Körperteilen berühren. Ziel ist es, den Ball über das Netz zu spielen, ohne dass der Gegner ihn zurückspielen kann. Wer zuerst zwei Sätze mit jeweils 21 Punkten gewinnt, gewinnt das Match.
Weltmeisterschaft noch bis Samstag
Mehr als 150 Athleten aus 13 Ländern kämpfen in Hagen um die Weltmeistertitel. Noch bis Samstag (29.08.) wird täglich von 09 bis 17 Uhr gespielt. Austragungsort ist die Sporthalle Mittelstadt in Hagen. Der Eintritt kostet fünf Euro.
































