Wahlhelfer gesuchtKommunen in NRW kämpfen – Freiwillige Wahlhelfer fehlen
Am 14. September ist es soweit. Die Menschen dürfen abstimmen! Und zwar bei der Kommunalwahl in NRW. Viele Städte, Gemeinden und Kreise suchen dafür aber noch Helfer. Im Land läuft es teilweise schleppend.
Köln schult Wahlhelfer
In gut sieben Wochen heißt es für Wahlhelfer: Ran an die Arbeit, Helfer sein. Und das freiwillig! Justin Landmann ist mit einer Freundin in Köln am Start. Die Stadt gibt aktuell Workshops. Für alle, die Schriftführer oder Wahlvorsteher sein wollen. Justin Landmann ist gespannt: „Bis unsere Regierung es geschafft hat, digital zu werden, muss man mit menschlicher Kraft nachhelfen und dementsprechend möchte ich auch Wahlhelfer sein.“
Wer kann Wahlhelfer werden?
Hier gelten dieselben Regeln wie beim Wähler: Die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaates ist Pflicht. Wahlhelfer müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Außerdem eine Voraussetzung in manchen Kommunen: Mindestens seit dem 16. Tag vor der Wahl den Hauptwohnsitz im Wahlgebiet haben. Und die Ehrenamtler dürfen nicht durch ein Gericht vom Wahlrecht ausgeschlossen sein.
Einige Kommunen kämpfen noch
In Köln fehlen 5.000 Helfer. Kein Einzelfall: Auch Essen und Aachen suchen zum Beispiel noch. Besonders zu kämpfen hat Münster. Dort gibt es bisher nur 500 Freiwillige. 2.100 müssen insgesamt gefunden werden. Mehr dazu erfahrt ihr im Video!

































