Neues Projekt der LandesregierungKI-Quiz in der Schule: Schüler treten gegen Influencerin an
In der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Dortmund wurde am Donnerstag (26.03.) um die Wette gebuzzert. Bei der sogenannten „fakeOFF“-Schulchallenge traten fünf Schüler gegen Influencerin Gizem Çelik an. Sie mussten unter anderem Fake News und KI-generierte Inhalte von echten unterscheiden.
Gute Medienkompetenz
Die Jugendlichen schienen schon ziemlich fit in Sachen Medienkompetenz zu sein. Die Frage „Was bedeutet Clickbait?“ beantworteten sie zum Beispiel auf Anhieb richtig: Eine übertriebene Überschrift mit wenig Inhalt. Auch die Kontrahentin Gizem Çelik bekam 100 Punkte. Sie und andere Influencer unterstützen die „fakeOFF“-Initiative der Landesregierung. Sie sieht sich auch selbst in der Verantwortung, über Fake News aufzuklären.
Nah an den Jugendlichen
Das Ganze soll junge Menschen nicht belehren, sondern sie in ihrem digitalen Alltag abholen und der ist mittlerweile voll von Desinformation, sagten auch die Schüler in Dortmund. NRW-Medienminister Nathanael Liminski (CDU) ist zufrieden damit, wie die Jugendlichen das Projekt annehmen. Auf Social Media haben „fakeOFF“-Videos bisher 3,5 Millionen Aufrufe. Er will aber weiter präventiv gegen falsche Informationen im Netz vorgehen. Die Initiative sei außerdem ein wichtiger Schritt, um einem Social Media Verbot für Jugendliche zwischen 14 und 16 aus dem Weg zu gehen, so der Minister.
Auch für zu Hause
Die Kosten für das Programm liegen bei knapp 190 Tausend Euro. Darin enthalten sind neben der Kooperation mit drei Influencern, das Quiz in Dortmund und eine Internetseite. Dort kann auch jeder zu Hause testen, wie „Fake-news-fit” er ist.

































