Warten auf HilfeEs ist ihr Lieblingsort! Sofias (8) Kinderhospiz musste schließen

Kinderhospiz
Im Kinderhospiz steht für Sofia der Spaß im Mittelpunkt.
RTL Nord

Es ist ein Ort, an dem Sofia einfach sie selbst sein kann.
Spielen, puzzeln und auch mal ohne Mama sein: Für Sofia Margaca Conde ist das Kinderhospiz Cuxhaven-Bremerhaven ein ganz besonderer Ort. Doch wegen schwerer Baumängel bleibt das Elmarhaus derzeit geschlossen. Damit die Achtjährige und andere Kinder zurückkehren können, braucht es Hilfe von außerhalb.

„Ich wollte am liebsten die Schule absagen“

Mittwochs ging es für Sofia normalerweise ins Kinderhospiz. Wie sehr sie sich darauf gefreut hat? „Ich wollte am liebsten die Schule absagen und einfach ins Hospiz gehen“, erzählt die Achtjährige von der Wurster Nordseeküste RTL.

Lese-Tipp: Zoé (4) zieht ihre „Lunge“ im Koffer hinter sich her

Sofia lebt mit dem Crouzon-Syndrom, einer seltenen Erbkrankheit, bei der die Schädelknochen zu früh zusammenwachsen. Sie braucht intensivmedizinische Betreuung. Ihre Mama Carmen Magaca Conde oder eine Pflegekraft ist deshalb fast immer dabei. Im Video erzählen Sofia und ihre Mutter, wie wichtig die Besuche in dem Kinderhospiz sind.

Feuchte Wände statt Spielen und Toben

Doch das Hospiz muss aufwendig saniert werden. Wegen massiver Baumängel ist Feuchtigkeit in die Wände eingedrungen.
Die Arbeiten kosten rund 200.000 Euro. Eine Versicherung übernimmt die Kosten nicht, deshalb ist der Verein auf Unterstützung angewiesen.
Wer helfen möchte, findet hier die GoFundMe-Spendenaktion für das Kinderhospiz. Die Hoffnung: Ende November oder Anfang Dezember sollen die Kinder zurückkehren können.

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche