Drama vor ZypernVolle Fähre mit 270 Passagieren in Seenot – mehrere Tote!

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Die Fähre ist gekentert.

Notruf kurz nach dem Ablegen!
Eine Fähre mit mehr als 200 Passagieren an Bord gerät plötzlich vor Nordzypern in Seenot. Helfer versuchen, die Menschen zu retten. Doch die Lage ist ernst – und nicht alle überleben das Drama.

Es gibt Tote! Fähre voller Passagiere bei stürmischer See gekentert

„Es gibt Tote” unter den Passagieren, erklärte der Regierungschef von Nordzypern, Ünal Üstel, nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu. Sechs Menschen seien demnach gestorben. Rund hundert Menschen seien inzwischen von Rettungskräften in Sicherheit gebracht worden.

Die Küstenwache und Rettungsteams seien im Einsatz, sagte der nordzyprische Verkehrsminister Erhan Arikli der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu.  Kurz nach dem Auslaufen aus der Hafenstadt Kyrenia (türkisch: Girne) drang demnach Wasser in die Fähre ein, und es wurde ein Notruf abgesetzt. Auf Bildern des Senders CNN Türk war zu sehen, wie Menschen in Rettungswesten darauf warteten, in Sicherheit gebracht zu werden.

Arikli sagte türkischen und zyprischen Medien, dass sich insgesamt 267 Personen auf der Fähre befänden, darunter 259 Passagiere und 8 Besatzungsmitglieder. Die Fähre sei auf dem Weg in das südtürkische Mersin gewesen. Die See war Medienberichten zufolge stürmisch.

Der türkische Vizepräsident Cevdet Yilmaz schrieb auf X, die türkische Küstenwache unterstütze bei der Rettung. Die Fähre des Typs Katamaran sei gekentert.

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Hier passierte das Unglück mit der besetzten Fähre

Zypern ist seit 1974 nach einem Putsch nationalistischer griechischer Zyprer und einer darauffolgenden türkischen Militärintervention de facto geteilt. Im Jahr 1983 wurde die Türkische Republik Nordzypern (KKTC) proklamiert, die weltweit nur von der Türkei anerkannt wird. 2004 nahm die EU die Insel Zypern als Ganzes in die EU auf. (nlu)

Verwendete Quellen: DPA, AFP