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Zypern

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Istockphoto

Zypern ist eine Insel und gleichzeitig ein Staat im östlichen Mittelmeer, der 1974 in eine griechische und eine türkische Zone geteilt wurde. Auch die gemeinsame Hauptstadt Nikosia wird von einer befestigten Grenze in zwei Teile geteilt. Während der südliche Teil Zyperns fast ausschließlich von Griechen besiedelt wird, zählen sich die Einwohner Nordzyperns zu 99 Prozent zu den Türken. Vor der türkischen Besatzung des Nordteils lebten Griechen und Türken auf der Insel verteilt und meist friedlich miteinander. Nach der Zypern ist die drittgrößte Insel im Mittelmeer und liegt im östlichen Teil des Meeres. Die Republik Zypern gehört seit 2004 zur Europäischen Union und nutzt seit 2008 den Euro. Politisch ist die Insel jedoch geteilt: Die Republik Zypern übt ihre effektive Kontrolle vor allem im Süden aus, während der Norden von der nur durch die Türkei anerkannten „Türkischen Republik Nordzypern“ verwaltet wird.

Warum ist Zypern geteilt?

Die Republik Zypern wurde 1960 unabhängig vom Vereinigten Königreich. Spannungen zwischen griechischen und türkischen Zyprern führten anschließend zu Gewalt und einer zunehmenden Trennung der Bevölkerungsgruppen. Nach einem von der griechischen Militärjunta unterstützten Putsch und dem Einmarsch türkischer Truppen im Jahr 1974 verfestigte sich die Teilung. Zwischen beiden Seiten verläuft eine von den Vereinten Nationen kontrollierte Pufferzone, die „Grüne Linie“. Sie durchquert auch die geteilte Hauptstadt Nikosia. Die UN-Friedenstruppe UNFICYP ist seit 1964 auf der Insel im Einsatz. Verhandlungen über eine politische Lösung und eine mögliche Wiedervereinigung blieben bislang ohne dauerhaften Abschluss.

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