Cousins aus Niedersachsen wurden seit Montag vermisstVermisste Jungen (9, 10) in Luxemburg gefunden!

Nach einer Fahrt mit einem illegalen Blaulicht über die A1 hat die Hamburger Polizei einen 54-jährigen Autofahrer gestoppt. (Symbolbild)
Die Jungen waren mit einem Verwandten unterwegs. (Symbolbild)
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von Jan Luhrenberg, Lynn Michel und Laura Küsel

Kinder wohlbehalten angetroffen!
Das Rätsel, um das Verschwinden der beiden Cousins (9, 10) aus Barßel (Niedersachsen) ist gelöst: Die Jungen konnten in Luxemburg bei einem Verwandten angetroffen werden. Gegen ihn wird jetzt ermittelt.

Behörden planen Rückkehr nach Deutschland

Schon am Mittwochmorgen (25. Februar) gehen die Ermittler davon aus, dass die beiden wahrscheinlich gar nicht mehr in Barßel sind. Am Nachmittag dann die Gewissheit: Die beiden sind in Luxemburg. Die Kinder seien laut Polizei in Begleitung eines männlichen Familienangehörigen (30) angetroffen worden.

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„Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat gegen den 30-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Entziehung Minderjähriger eingeleitet“, teilt die Polizei mit. Ob weitere Personen an dem Verschwinden beteiligt waren und wie die Kinder nach Luxemburg gelangt sind, sei derzeit Gegenstand weiterer Ermittlungen. Behörden vor Ort nehmen die Jungen in Obhut. Eine sichere Rückkehr nach Deutschland werde in enger Abstimmung aller Behörden geplant.

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Nach umfangreichen Ermittlungen im Umfeld der Wohngruppe und in der Familie hatte die Polizei ein Unglücksfall und eine akute Gefährdung ausgeschlossen. Die Jungen aus Afghanistan leben seit 2025 ohne ihre Eltern in der Wohngruppe, Mutter und Vater konnten noch nicht nach Deutschland nachziehen.

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Umfangreiche Suche mit Hund und Hubschrauber

Aufwendige Suchmaßnahmen führten die Ermittler am Mittwoch zu der Annahme, dass sich beide Kinder wahrscheinlich nicht mehr in Barßel im Landkreis Cloppenburg aufhalten. Am Dienstagmittag (24. Februar) suchte die Polizei mit einem Personenspürhund. Zudem kam erneut ein Hubschrauber zum Einsatz, um größere Flächen, Gewässer und Uferbereiche abzusuchen. Beides ohne Erfolg!

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta