Anzahl noch unklarZugunglück mit 40 Toten in Spanien: Auch Deutsche unter den Opfern

Ein schreckliches Zugunglück erschüttert Spanien.
ENEX

Noch weiß niemand, wie viele Deutsche betroffen sind.
Bei dem schweren Eisenbahnunglück in Spanien sind auch Deutsche unter den Opfern. „Leider müssen wir davon ausgehen, dass sich auch deutsche Staatsangehörige unter den Betroffenen befinden. Über die Anzahl gibt es derzeit noch keine verlässlichen Angaben”, hieß es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin.

Konsulat ermittelt noch die Identitäten der deutschen Opfer

Die Lage sei derzeit zum Teil noch unübersichtlich. „Unser Konsulat in Malaga und unsere Botschaft in Madrid stehen mit den örtlichen Behörden im engen Austausch, um eine Aufklärung der Identitäten der Opfer zu betreiben.”

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Bei dem Unglück in Andalusien im Süden des Landes am Sonntagabend kamen mindestens 40 Menschen ums Leben. Mehr als 170 Reisende seien verletzt worden, davon 24 schwer und fünf sehr schwer, teilten die Behörden mit. Es werde befürchtet, dass die Zahl der Toten noch weiter steigen werde.

„Trümmerhaufen aus Metall” am Unfallort in Spanien

Der regionale Regierungschef Andalusiens, Juanma Moreno, schloss nicht aus, dass in den „Trümmerhaufen aus Metall” weitere Leichen liegen. Unterdessen rätselten Experten über die möglichen Ursachen der Katastrophe, deren Klärung voraussichtlich Wochen und Monate in Anspruch nehmen werde. Zur Identität und Herkunft der Opfer wurden zunächst keine Angaben gemacht.

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Tragischer Zufall auf Schienen löst Katastrophe aus

Die Tragödie hatte sich am Sonntagabend ereignet. Gegen 19.40 Uhr waren die beiden letzten Waggons eines Iryo-Hochgeschwindigkeitszuges der italienischen Gesellschaft Trenitalia nahe der Gemeinde Adamuz in der Provinz Córdoba bei einem Tempo von etwas mehr als 200 Kilometern pro Stunde entgleist und in das benachbarte Gleis geraten, wie die spanische Bahngesellschaft Renfe mitteilte. Der tragische Zufall wollte es, dass just zu dem Zeitpunkt ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug von Renfe mit ähnlicher Geschwindigkeit vorbeifuhr, frontal mit den entgleisten Waggons kollidierte und aus den Schienen geworfen wurde. (cko mit dpa)

Verwendete Quellen: RTL, dpa