Schwimmflügel trieb im WasserZwei Schwestern (6, 7) ertrinken während Badeausflug – Eltern angeklagt

Stadt Köln informiert über Badeverbot im Rhein
Die beiden Mädchen starben bei einem Badeunfall im August 2025 (Sybolbild).
IMAGO/Panama Pictures

Rund fünf Monate nach dem Bade-Horror!
Zwei Mädchen baden in einem See in Schweinfurt und ertrinken. Nun gibt es einen schrecklichen Verdacht. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben.

Anklage gegen Eltern nach tödlichem Badeunfall ihrer Kinder

Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt hat nun die Eltern der Mädchen angeklagt. Es gehe um den Vorwurf der fahrlässigen Tötung durch Verletzung der Aufsichtspflicht, sagte ein Sprecher der Behörde. Die Beschuldigten hätten sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Nun muss das Amtsgericht Schweinfurt entscheiden, ob es die Anklage zulässt. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Die Obduktion der sechs und sieben Jahre alten Mädchen hatte nach dem Unfall am 14. August 2025 ergeben, dass sie ertrunken waren. Die Kinder sollen mindestens zehn Minuten unter Wasser gewesen sein.

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Schwimmflügel trieb im Wasser

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Eltern 10 bis 15 Minuten lang am See nicht auf die beiden Schwestern aufgepasst hatten, obwohl die Mädchen nicht schwimmen konnten. Die Kinder seien zu weit ins Wasser gegangen, hätten nicht mehr ans Ufer gelangen können und seien ertrunken.

Badegäste entdeckten zunächst einen im Wasser treibenden Schwimmflügel, später dann die leblose Siebenjährige. Kurz darauf fand ein Helfer auch das zweite Mädchen unter der Wasseroberfläche. Beide Kinder wurden reanimiert und in Kliniken gebracht. Einen Tag später starb die Siebenjährige, der Tod ihrer Schwester wurde tags darauf bekannt. (jow/dpa)

Verwendete Quellen: dpa