Silvester-Drama in der Schweiz im Ticker„Der Weg hat gerade erst begonnen” – Brandopfer Coline erwacht aus dem Koma
Es gibt noch so viele offene Fragen.
Bei dem Brand in der Silvesternacht war nach ersten Ermittlungen durch funkensprühende Partyfontänen Schaumstoff an der Decke der Bar in Brand geraten. Er hatte sich innerhalb kürzester Zeit ausgebreitet. Neben den mindestens 41 Todesopfern wurden 115 Menschen größtenteils schwer verletzt.
Feuer-Tragödie in Crans-Montana: Alle neuen Entwicklungen im Ticker
Katastrophe in der Schweiz durch Partyfontäne ausgelöst
Das Inferno in der Bar Le Constellation in dem Schweizer Skiort wurde nach bisherigen Ermittlungen durch eine funkensprühende Partyfontäne ausgelöst. Sie setzte den Erkenntnissen zufolge Schaumstoff an der Decke in Brand. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus.
Bei den Ermittlungen zum verheerenden Brand in Crans-Montana in der Silvesternacht geht es unter anderem um die Fluchtrouten. Nach einem Medienbericht hätte eine Tür im Erdgeschoss entgegen den Aussagen des Barbetreibers als Notausgang zur Verfügung stehen müssen. Sie war in der Unglücksnacht in dem Schweizer Skiort aber verschlossen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung sowie fahrlässiger Brandstiftung. Die Beschuldigten Barbetreiber Jacques und Jessica Moretti sind gegen Kaution auf freiem Fuß.
Verwendete Quellen: AFP; dpa; Reuters; eigene RTL-Recherchen


