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Nach Neujahrsfeuerwerk: Großbrand in Crans-Montana (Schweiz)In Crans-Montana ist in der Neujahrsnacht ein Großbrand in einer Schweizer Bar ausgebrochen

Nach der Brand-Katastrophe: Trauer in Crans-Montana
In der Silvesternacht zum 1. Januar 2026 ist in der Schweizer Bar „Le Constellation” ein Feuer ausgebrochen. Ermittlungen zufolge gab es erhebliche Sicherheitslücken.
action press

Großbrand in Crans-Montana – Tragödie an Silvester: Was ist passiert?

In der Silvesternacht zum 1. Januar 2026 brach gegen 1:30 Uhr in der Schweizer Bar „Le Constellation” im Skiort Crans-Montana (Kanton Wallis) ein Feuer aus. Innerhalb kürzester Zeit entstand in der Bar, die gerade bei jungen Menschen sehr beliebt ist, ein verheerender Brand.

Nach Brand in Schweizer Bar: Mehr als hundert Verletzte und mindestens 40 Tote

Nach offiziellen Angaben wurden mehr als 100 Menschen verletzt, viele davon schwer. Mindestens 40 Persinen kamen ums Leben – viele davon minderjährig. Zahlreiche Opfer erlitten schwere Verbrennungen und müssen langfristig behandelt werden. Unter den Brandopfern befinden sich Menschen aus zahlreichen Ländern, darunter aus der Schweiz, Italien, Bosnien und Frankreich.

Ermittlungen nach Brand in Crans-Montana: Hinweise auf Sicherheitsmängel

Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge könnte das Feuer durch funkensprühende Party- oder Wunderkerzen an Champagnerflaschen ausgelöst worden sein. Diese sollen die Deckenverkleidung aus leicht entflammbarem Material entzündet haben. Das Feuer breitete sich danach rasend schnell im Innenraum aus. Der einzige Weg aus den Flammen habe über die kleine Treppe der Bar nach oben geführt.

Der Betreiber der Schweizer Bar, Jacques Moretti, räumte laut Medienberichten erhebliche Sicherheitsversäumnisse ein: Demnach soll eine Servicetür während der Unglücksnacht verschlossen gewesen sein – einer Ex-Mitarbeiterin zufolge war es dem Personal nicht erlaubt, diese Tür zu öffnen. Zudem habe Moretti die Deckenverkleidung, die als Erstes Feuer gefangen hatte, eigenhändig erneuert.

Brand in Schweizer Bar „Le Constellation“: Fehlende Sicherheitskontrollen im Fokus

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden wurden seit 2019 offenbar keine umfassenden Brandschutz- oder Sicherheitskontrollen mehr in der Bar durchgeführt, obwohl entsprechende Prüfungen gesetzlich vorgeschrieben sind. Die zuständigen Behörden kündigten eine lückenlose Aufarbeitung an. Andere ehemalige Mitarbeiter zählten weitere Sicherheitslücken auf: Kein Zugang zu Feuerlöschern, nicht geschultes Personal, nur ein Sicherheitsbeamter vor Ort und ein Notausgang, der manchmal blockiert oder verschlossen war.

Nationaler Trauertag in der Schweiz am 09. Januar

Die Schweiz rief für den 9. Januar 2026 einen nationalen Trauertag aus, um den Opfern zu gedenken. Kirchliche Schweigeminuten und landesweite Glockenzeichen wurden durchgeführt. Auch internationale Vertreter, unter anderem aus Frankreich und Italien, drückten ihre Anteilnahme aus und nahmen an Gedenkveranstaltungen teil.

Alle Infos und News zu dem Brand in der Schweizer Bar „Le Constellation” gibt es immer hier auf RTL.de.

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