Vor den Augen ihrer KinderSecurity wirft Mutter aus Supermarkt, weil ihr Top angeblich zu freizügig ist

Alixe Galatis (Archivbild)
Alixe Galatis auf einem älteren Bild - das sie ähnlich freizügig zeigt (Archivbild)
Instagram/ alixe.galatis

Diese Reaktion hat sie nicht kommen sehen!
Alixe Galatis wollte nur schnell mit ihren Kindern einkaufen. Doch am Eingang des Supermarkts soll ein Security-Mitarbeiter sie wegen ihres rückenfreien Tops gestoppt haben. Der Vorwurf trifft die dreifache Mutter besonders hart.

37 Grad, drei Kinder dabei und dann dieser Satz am Supermarkt-Eingang

Für Alixe Galatis wird ein normaler Einkauf in Essex plötzlich zum demütigenden Erlebnis. Wie die britische Zeitung The Sun berichtet, sollte die 31-Jährige ihren örtlichen Tesco nicht betreten dürfen, weil ihr rückenfreies Oberteil hinten lediglich mit einem einfachen Knoten gebunden war. Alixe ist am 26. Juni mit ihren Kindern im Supermarkt unterwegs. Während die Kleinen schon den Scanner holen, steht ein Security-Mitarbeiter hinter der Familie. Als sie sich umdreht, soll er ihr gesagt haben, dass sie so nicht in den Laden dürfe.

Auf ihre Nachfrage kommt laut Alixe die Erklärung: Ihr Top habe hinten eine Schnürung. Jemand könne es öffnen und sie damit entblößen. Die Mutter ist fassungslos. „Ich war einfach nur verwirrt”, erzählt sie. So etwas sei ihr vorher nie in den Sinn gekommen.

Besonders bitter: Die dreifache Mutter bietet nach eigener Aussage sogar an, im Laden ein anderes Oberteil zu kaufen. Doch auch das soll der Mitarbeiter abgelehnt haben. Also geht Alixe Galatis zurück zum Auto, holt einen Sport-Pullover und legt ihn sich trotz der extremen Hitze über die Schultern. Damit darf sie offenbar einkaufen. Doch das unangenehme Gefühl bleibt. Beim Verlassen des Marktes habe der Security-Mitarbeiter sie erneut beobachtet und den Kopf geschüttelt, schildert sie.

Supermarktkette reagiert auf Beschwerde von abgewiesener Besucherin

Die 31-Jährige sagt deutlich, was sie an der Situation so wütend macht. „Wenn jemand, Gott bewahre, versuchen würde, mich auszuziehen, warum wäre das meine Schuld?” Für sie habe die Begründung nach einer Haltung geklungen, die die Verantwortung bei der Frau sucht. Sie betont, sie sei nicht entblößt gewesen und habe auch keinen Bikini-BH getragen. In anderen Geschäften habe niemand etwas an ihrem Look auszusetzen gehabt.

Nach dem Vorfall reicht Alixe Galatis Beschwerde bei Tesco ein und will künftig keine Filiale der Kette mehr betreten. Tesco hat sich inzwischen entschuldigt. Ein Sprecher erklärt laut „The Sun”, man wolle, dass sich jeder in den Märkten willkommen fühle. „Das hätte nicht passieren dürfen.”

Verwendete Quellen: The Sun