Er spricht von Sexsomnie statt SchuldSchweizer DJ zu Missbrauchsvorwürfen: „War am Schlafwandeln”

Schlafwandler oder Täter?
Ein Schweizer Hard-Techno-DJ aus dem Aargau steht im Fokus schwerer Missbrauchsvorwürfe: Eine Frau wirft ihm vor, sie sei nach einem gemeinsamen Abend von ihm sexuell angegriffen worden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Voruntersuchung wegen versuchter Vergewaltigung eröffnet.
Schwere Vorwürfe gegen den DJ
Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch eine Anzeige einer Frau, die DJ Odymel einen sexuellen Übergriff vorwirft. In seinem Statement auf Instagram beschreibt der DJ jetzt seine Sichtweise: Er habe die Frau aus dem Freundeskreis gekannt und der Abend sei zunächst einvernehmlich verlaufen.
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Den späteren Übergriff bestreitet er und führt an, er leide seit Jahren unter Episoden von Sexsomnie, also sexuellen Handlungen im Schlaf. Er beruft sich damit auf einen schlafwandlerischen Zustand und betont, er habe die Situation nicht bewusst wahrgenommen.
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Anzeige:DJ Odymel spielt vorerst keine Auftritte mehr
Die zuständige Staatsanwaltschaft behandelt den Fall als versuchte Vergewaltigung, klärt aber noch ab, ob sich der Tatverdacht erhärtet. Gutachterliche Abklärungen sollen eine mögliche Schlafstörung und deren Bedeutung für die strafrechtliche Verantwortung prüfen. Bis zum Abschluss der Voruntersuchung gilt für den DJ die Unschuldsvermutung.
Der Fall trifft eine ohnehin erschütterte Hard-Techno-Szene: In den vergangenen Monaten wurden mehrere bekannte Acts mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert, Clubs und Festivals strichen Namen aus ihren Line-ups. Auch DJ Odymel kündigte an, vorerst nicht mehr aufzutreten und sich auf die juristische Klärung zu konzentrieren.
Verwendete Quellen: instagram.com, 20min.ch



