Emotionales Statement

Luke Mockridge sagte alle Auftritte ab: Ex-Freundin erhob Vergewaltigungsvorwürfe

24. August 2021 - 11:29 Uhr

Luke Mockridge sagt alle Auftritte für 2021 ab

Was Comedian Luke Mockridge (32) jetzt über seinen Instagram-Account verkündet, ist gar nicht lustig. Der TV-Star meldet sich mit nachdenklichen Worten bei seinen Fans und erklärt: "Es war die letzten Monate sehr still hier." Und zwar aus einem guten Grund. Wegen eines privaten Tiefschlags cancelt der Komiker alle weiteren Shows und Auftritte für dieses Jahr. Denn der 32-Jährige braucht Zeit, um mit Vergewaltigungsvorwürfen fertig zu werden, wie er im Video erzählt.

Ex-Freundin zeigt ihn für "gefühlte Vergewaltigung" an

In dem achtminütigen Clip auf Instagram erklärt Luke die Ausgangslage seines Dilemmas. Ursprung allen Übels war die Trennung von seiner Ex-Freundin vor drei Jahren, die sehr emotional gewesen sein soll. Es sei für beide Parteien schwer gewesen, "loszulassen". Doch noch viel schmerzhafter als die Trennung sollte das sein, was Monate danach "wie aus dem Nichts" kam. Lukes Ex-Freundin zeigte den Comedian an, wie er auf Instagram verrät:"Umso überraschender war es für mich dann, als ich eine Anzeige bei mir im Briefkasten hatte von ihren Anwälten und von ihr, in der es darum ging, dass es eine Nacht innerhalb unserer Beziehung gegeben haben soll, wo ich Sex wollte, aber sie nicht, wo es dann auch nicht zum Sex kam, aber es sich für sie rückwirkend nach all diesen Monaten so angefühlt haben soll wie eine gefühlte Vergewaltigung." Ein Riesen-Schock für den 32-Jährigen, denn die Aussagen deckten sich nicht mit dem, "was wir zu dieser Zeit erlebt haben". Auch wenn die Beziehung der beiden toxisch gewesen sein soll, sei sie trotzdem "weit weg von dem, was sie beschreibt."

Lynchjustiz im Netz machte Luke schwer zu schaffen

Dem stimmte auch die Staatsanwaltschaft zu, weshalb es zu keinem juristischen Verfahren gegen ihn gekommen sei. Konsequenzen für die schwerwiegenden Vorwürfe bekam der Fernsehstar aber trotzdem zu spüren. Eine Tirade aus Hassnachrichten, Morddrohungen und Gerechtigkeitsforderungen dreschten auf den 32-Jährigen ein. Im April äußerte sich dann sogar Lukes Stammsender Sat.1 zu der Lage und beteuerte erneut, dass es "aus guten Gründen kein juristisches Verfahren gegen Luke" gab und dass es sich bei dieser Form von Internet-Hass um eine moderne Form der Lynchjustiz handele.

Heute, vier Monate später, zieht Luke seine persönlichen Konsequenzen aus dem Vorwurf und anschließenden Shitstorm. Er brauche Zeit, um all das zu verarbeiten und werde sich dafür professionelle Hilfe suchen. "Ich möchte mich im Stillen sammeln und ich möchte wieder zu mir finden und ich möchte mich wieder gut finden, um dann irgendwann wieder so auf der Bühne zu stehen, wie ihr das von mir kennt", kündigt der 32-Jährige an. (lkr)