Rave in der SchweizSchüsse bei Festival! Polizei spricht von mehreren Opfern

Rettungskräfte können nichts mehr für den verunglückten Kletterer tun. (Symbolbild)
Die Polizei spricht von mehreren Opfern (Symbolbild).
David Young/dpa

Schock in der Nacht auf Sonntag in der Schweiz.
Bei einem Rave in Aarau fallen mehrere Schüsse, die Polizei meldet Opfer und rückt mit einem Großaufgebot an. Was genau auf der Pferderennbahn passiert ist, ist am frühen Morgen noch unklar.

Plötzlich fallen Schüsse

Kurz nach 2.30 Uhr wird aus einer Partynacht plötzlich eine Ausnahmesituation. Am Rand eines Raves auf der Pferderennbahn im schweizerischen Aarau fallen Schüsse. Die Kantonspolizei Aargau bestätigt mehrere Schussabgaben und mehrere Verletzte. Noch am frühen Sonntagmorgen läuft ein großer Einsatz der Sicherheitskräfte.

Wie Blick berichtet, konzentriert sich der Einsatz auf das Gelände der Pferderennbahn. Neben zahlreichen Polizeikräften und Rettungswagen stehen auch die Feuerwehr sowie das Kantonale Katastrophen Einsatzelement im Einsatz. Außerdem unterstützt ein Superpuma der Schweizer Armee die Maßnahmen.

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Keine Angaben zu Todesfällen

Was den Schüssen vorausging und wer dafür verantwortlich ist, kann die Polizei zunächst nicht sagen. Auch über mögliche Festnahmen oder flüchtige Verdächtige gibt es keine gesicherten Informationen. Die Polizei bezeichnet die Situation am Morgen als weiterhin unklar und bittet Menschen mit Bildern oder Videos des Geschehens, sich zu melden.

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Eine Besucherin schildert Blick dramatische Szenen aus der Nacht. Freunde von ihr hätten die Knalle zunächst für Feuerwerk gehalten. Dann habe jemand „Alle runter!“ gerufen. Eine Gruppe versteckte sich daraufhin unter einem DJ-Pult. Das Gelände rund um die Pferderennbahn wird großräumig abgesperrt, an den Zufahrten kontrolliert die Polizei Personen.

Die Polizei bestätigt zum aktuellen Stand lediglich mehrere Opfer beziehungsweise Verletzte. Zu möglichen Todesfällen macht sie zunächst keine Angaben. Auch die Identität und Zahl möglicher Täter ist weiterhin offen.

Verwendete Quellen: Blick