Winter-Chaos im BerufsverkehrSchnee- und Glättealarm in Deutschland! Hier wird es besonders schlimm
Und wir dachten, wir hätten es schon überstanden!
Wieder friert Deutschland ein. Seit dem späten Sonntagabend herrscht Chaos auf zahlreichen Autobahnen. Es kam zu zahlreichen Glätteunfällen. In diesen Regionen solltet ihr heute besonders vorsichtig sein.
Extremes Glatteis im Nordosten
Die höchsten Warnstufen ruft der Deutsche Wetterdienst für mehrere Landkreise vor allem im Nordosten aus. In Mecklenburg-Vorpommern solltet ihr also besonders vorsichtig sein. Aber auch rund um Brandenburg und Berlin war es am Montagmorgen schon extrem glatt.
Schnee- und Eis-Chaos breitet sich aus
Hier wird’s weiß: Von Osthessen, über Unterfranken bis nach Oberfranken erwartet der Deutsche Wetterdienst die größten Schneemengen. In Einzelfällen sogar bis zu 15 Zentimeter Neuschnee! Und auch in Ostholstein wird’s ungemütlich.
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Im Norden, Nordosten und Südosten des Landes kann’s außerdem später noch richtig glatt werden: Warnung vor gefrierendem Regen!
Unfälle am Montag: Auto rutscht in Vorgarten von Kirche
Auf schneeglatter Fahrbahn rutscht ein Mann bei Nürnberg mit seinem Auto in den Vorgarten einer Kirche. Der Wagen kommt in Happurg von der abschüssigen Straße ab, landet auf dem Gelände der Kirche und rammt eine Treppe am Gebäude, wie ein Polizeisprecher mitteilt. Rettungskräfte haben den 34-Jährigen leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

In Baden-Württemberg gibt’s in der Nacht zu Montag gleich mehrere Unfälle: 15 bis 20 Fahrzeuge sind bei Weinsberg auf einer Autobahnüberleitung im Schnee stecken geblieben - darunter vor allem Lastwagen. Mittlerweile sind sie wieder frei. In Stuttgart ist ein Gelenkbus im Kreisverkehr in ein Verkehrsschild gerutscht und hat sich festgefahren. Die Folge: Der Bus hat nicht nur die Fahrbahn blockiert, sondern auch den Betrieb der Stadtbahn teilweise lahmgelegt. Polizei und Straßenmeistereien raten heute nicht nur im Süden, sondern bis hoch zur Ostsee zu sehr vorsichter Fahrweise. (sis mit dpa)
Verwendete Quellen: Deutscher Wetterdienst, dpa


