Riesensuchaktion in Renningen Baby aus Kinderwagen verschwunden! Finden die Taucher jetzt etwas?

Drohnen, Spürhunde und unzählige Rettungskräfte sind im Einsatz!
In Renningen in Baden-Württemberg ist in der Nacht ein drei Monate alter Säugling verschwunden. Der kleine Junge soll zuletzt in einem Kinderwagen gelegen haben. Doch dann war das Baby plötzlich weg. Jetzt suchen auch Taucher nach dem vermissten Kind.

Taucher suchen im Rankbach nach Hinweisen auf das vermisste Baby
Nach RTL-Informationen suchen die Taucher den Rankbach ab. Laut den Rettungskräften sei das reine Routine, man wolle nichts ausschließen. Bisher ist völlig unklar, was mit dem Baby passiert sein könnte. Fest steht nur: Seit kurz vor Mitternacht fehlt von ihm jede Spur.
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„Wir suchen momentan im Prinzip in konzentrischen Kreisen von der mutmaßlichen Stelle des Verschwindens ausgehend, weil es keine konkreten Anhaltspunkte auf den Aufenthaltsort des Kindes gibt“, erklärt Polizeisprecher Steffen Grabenstein.
Hitze erschwert die Suchaktion in Renningen
Besonders die sommerliche Hitze macht den Einsatzkräften zu schaffen. Menschen und Hunde, die an der Suche beteiligt seien, bräuchten regelmäßig Pausen, erklärt der Sprecher. Und es gibt noch ein Problem: Wärmebildkameras funktionieren bei den Temperaturen nur bedingt. „Man bräuchte ja einen Unterschied zwischen Außentemperatur und Körpertemperatur. Aber wir tun, was wir können“, so Grabenstein.

Die Polizei ruft außerdem dazu auf, sich dem Suchgebiet möglichst nicht zu nähern. „Da kann man uns jetzt in dem Sinn momentan nicht wirklich unterstützen, im Gegenteil“, sagt der Pressesprecher. Immer wieder kämen Menschen zur Kräftesammelstelle, die als Freiwillige bei der Suche helfen wollten. „Das stört tatsächlich nur die Maßnahmen“, erklärt Grabenstein. „Ich weiß, das ist natürlich gut gemeint, aber momentan bringt es wahrscheinlich nicht viel.“

Suche ist Wettlauf gegen die Zeit
Für die Beamten geht es jetzt vor allem um Zeit. Denn die Hitze macht nicht nur den Suchteams zu schaffen. Je länger die Suche dauert, desto größer wird die Sorge, dass auch das Baby nicht lange überleben könnte, wenn es sich in einer hilflosen Lage befinden sollte. Die Ermittlungen laufen aktuell noch in alle Richtungen.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen, dpa, AFP


