Trauriges Ende einer fünftägigen SucheDeutsche Bergsteigerin (21) in der Schweiz tot gefunden

Die vermisste Hanna Speicher
Seit Mittwochmittag fehlte von der 21-jährigen H. aus Deutschland jede Spur.
Kanton Polizei St.Gallen
von Philipp Petersdorff

Sie kehrt nicht mehr zurück.
Fünf Tage lang suchten Rettungskräfte in den Schweizer Alpen nach der vermissten 21-jährigen Deutschen. Am Montagnachmittag herrschte traurige Gewissheit: Die junge Bergsteigerin wurde tot aufgefunden. Die Polizei geht von einem Unfall aus.

Rettungskräfte entdecken die Vermisste in abschüssigem Gelände

Am Montag, 21. September endete die intensive Suche im Schweizer Kanton St. Gallen mit einer Traurigen Nachricht. Kurz nach 16 Uhr entdeckten Rettungskräfte die junge Frau leblos in abschüssigem Gelände im Raum Vilters. Hinweise darauf, dass eine andere Person am Tod der Deutschen beteiligt war, liegen laut Kantonspolizei St. Gallen nicht vor. Die Ermittler gehen von einem Unfall aus.

Die junge Frau war am Dienstag mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Österreich nach Vilters-Wangs gereist. Einen Tag später machte sie sich auf den Weg zum Garmil im Pizolgebiet südlich des Bodensees. Gegen Mittag erreichte sie den Gipfel. Danach brach der Kontakt zu ihr ab. Während der Suche ergaben die Ermittlungen noch einen möglichen Hinweis auf ihren weiteren Weg. Demnach könnte sich die 21-Jährige am Freitagvormittag im Bereich der Vilterser Alp bei Untersäss aufgehalten haben.

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In den vergangenen Tagen hatten zahlreiche Einsatzkräfte nach der vermissten Bergsteigerin gesucht. Neben der Kantonspolizei St. Gallen beteiligten sich die Alpine Rettung Ostschweiz mit Einsatzkräften und Diensthunden sowie die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega an der Suche. Nach dem Fund der 21-Jährigen rückte zusätzlich ein Rettungsspezialist der Alpinen Rettung Ostschweiz aus, um den Leichnam aus dem schwierigen Gelände zu bergen.

Verwendete Quelle: Kanton St. Gallen, 20Minuten