Schock in NiedersachsenDreijähriger stirbt nach Unfall im heimischen Sandkasten

Spielerisch können Kita-Kinder ihr Sprechen ausprobieren. (Symbolbild)
In einem Garten in Westoverledingen (Landkreis Leer) kam es zu dem tragischen Unfall – ein dreijähriger Junge wurde beim Spielen in einem Sandhaufen verschüttet. (Symbolbild)
Christoph Soeder/dpa
von Martina Lewinski

Ein alltäglicher Moment beim Spielen im heimischen Garten endet in einer Tragödie!
In Westoverledingen im Landkreis Leer (Niedersachsen) wird ein dreijähriger Junge in einem Sandhaufen verschüttet, über Stunden kämpfen Rettungskräfte um sein Leben – doch im Krankenhaus können die Ärzte das Kind nicht mehr retten.

Kind im Garten plötzlich verschwunden

In der Gemeinde Westoverledingen im Landkreis Leer (Niedersachsen) hat sich am Dienstagnachmittag ein schwerer Unfall ereignet. Ein dreijähriger Junge war beim Spielen im Garten seiner Eltern plötzlich verschwunden.

Die Eltern machten sich sofort auf die Suche nach ihrem Sohn und fanden ihn schließlich bewusstlos auf dem eigenen Grundstück, sagte Anna Hoormann, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Aurich, laut einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Gegen 14.30 Uhr entdeckten sie das Kind in einem Sandhaufen. Nach bisherigen Erkenntnissen spielte der Junge im Ortsteil Grotegaste im Sand und hatte dort offenbar ein Loch gegraben. Dabei soll er mit dem Kopf voraus hineingefallen sein, sodass er keine Luft mehr bekam und das Bewusstsein verlor. Diese Informationen gehen aus einem Bericht der „Mitteldeutschen Zeitung“ hervor.

„Es gab einen Unfall beim Spielen. Wie genau das passiert ist, muss noch aufgeklärt werden“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aurich laut Medienberichten. Bislang deute alles auf einen tragischen Unglücksfall hin.

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Rettungseinsatz über Stunden

Rettungskräfte kämpften rund zwei Stunden lang um das Leben des Jungen und versuchten, ihn zu reanimieren. Anschließend wurde der Dreijährige mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Oldenburg geflogen.

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Trotz aller medizinischen Maßnahmen erlag das Kind dort wenig später seinen schweren Verletzungen.

Die Staatsanwaltschaft Aurich geht nach aktuellem Stand von einem tragischen Unfall aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen bislang nicht vor.

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Obduktion soll Klarheit bringen

Eine Obduktion wurde angeordnet, um die genauen Umstände des Todes zu klären.

Dabei soll unter anderem untersucht werden, wie lange das Kind unter dem Sand gelegen hat und wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Verwendete Quellen: Bild, NDR, NOZ, MZ