Surfausflug endet in TragödieArzt stirbt nach Haiangriff an beliebtem Urlaubsstrand

Seine Familie wartete am Strand ...
Fröhlich genießt ein Arzt (55) die Strömungen im Meer vor Neukaledonien, nutzt das Wetter zum Windsurfen. Doch plötzlich taucht ein Hai auf, beißt in das Surfbrett – und in den Körper des Mannes. Wenig später entdecken Seeleute seine Leiche.
Ein Toter nach Haiangriff vor Neukaledonien
Mit schweren Verletzungen am rechten Oberarm und beiden Beinen treibt der 55-Jährige vor dem Château Royal Beach, als die Seeleute ihn am Sonntagabend (22. Februar) bemerken. Sofort eilen sie herbei, zerren ihn an Land und beginnen mit Wiederbelebungsmaßnahmen, wie die britische Sun berichtet. Doch die Ersthelfer können das Leben des Arztes nicht mehr retten.
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Laut den Behörden weisen die Verletzungen auf einen Haiangriff hin. Auch auf dem Surfbrett des Mannes sei eine Bissspur zu sehen. Der Staatsanwalt von Neukaledoniens Hauptstadt Nouméa, Yves Dupas, mahnt zur Vorsicht: „Wir wissen noch nicht, wie sich der Angriff genau abgespielt hat. Wir versuchen, die Umstände zu klären.“ Eine Autopsie sei eingeleitet worden, die Ergebnisse stünden noch aus.
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Behörden warnen Urlauber vor bestimmten Tageszeiten
Nach dem Vorfall bleibt der Strand, der von den Behörden als am Wochenende „besonders belebt“ beschrieben wird, vorerst geschlossen. Zahlreiche Beamte seien vor Ort gewesen, um den Bereich abzusichern – und um die Familie des 55-Jährigen in ihrer Trauer zu unterstützen.
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Immer wieder kommt es an den Stränden der Inselgruppe zu bedrohlichen Haiangriffen. Um die Gefahr zu minimieren, warnen die Behörden Touristen auf ihrer Website: „Vermeiden Sie es, zu bestimmten Tageszeiten zu schwimmen, beispielsweise in der Morgendämmerung, in der Abenddämmerung oder nach starken Regenfällen, wenn die Sicht im Wasser schlecht ist und Haie eher auf Beutejagd gehen.“


