Bei Reisevorbereitung ist’s aufgefallenSatellitenfoto gibt Rätsel auf – gibt es mehr als ein Ungeheuer von Loch Ness?

Satellitenbilder entfachen erneut die Spekulationen um das Ungeheuer von Loch Ness.
Satellitenbilder entfachen erneut die Spekulationen um das Ungeheuer von Loch Ness.
Google

Gibt es Nessie, das Ungeheuer von Loch Ness, oder gibt es es nicht?
Diese Frage beschäftigt die Menschheit schon seit Jahrhunderten. Nun wirft ein Satellitenbild des schottischen Sees sogar die Frage auf, ob es gleich eine ganze Nessie-Familie gibt. Julie Fraser hat vor ihrer Reise zum Loch Ness die rätselhafte Beobachtung gemacht.

Sind diese drei Objekte Nessie und ihre Familie?

Weil Julie Fraser bald nach Iverness reist, wollte sie sich per Google Maps schon einmal mit der Gegend rund um den Loch Ness vertraut machen. Beim „Herumspielen” seien ihr „drei Objekte” in dem sagenumwobenen See aufgefallen.

„Bei genauerem Hinsehen und Vergrößern der Bilder sehen sie tatsächlich wie eine Walherde aus”, erklärt Julie Fraser ihre Entdeckung in einem Interview mit dem Iverness Courier. Und weiter: „Es gibt ein Bild von einem Ausflugsboot mit einer Heckwelle, aber diese drei Dinge hinterlassen keine Heckwelle. Sie sehen nicht wie Boote aus, sondern eher wie Wale oder etwas Ähnliches, mit einem Bogen auf dem Rücken.“

„Ich bin kein Spinner”

Fraser betont, dass sie „kein Spinner” sei. „Ich kenne mich hier zwar nicht so gut aus wie die Einheimischen, aber für mich sieht das auf jeden Fall nach etwas Bedeutendem aus.“

Zeigen diese Satellitenbilder von Google Maps das Ungeheuer von Loch Ness mit seiner Familie?
Zeigen diese Satellitenbilder das Ungeheuer von Loch Ness mit seiner Familie?
Google

Und tatsächlich: Wie Boote sehen die drei Objekte tatsächlich nicht aus. Doch handelt es sich wirklich um Nessie und ihre Familie? Unklar. Was jedoch feststeht: Julie Frasers Entdeckung dürfte die Spekulationen rund um das Ungeher von Loch Ness erneut entfachen.

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

So findet ihr die drei rätselhaften Objekte bei Google Maps

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels sind die drei Objekte nach wie vor auf Google Maps zu sehen. Ihr möchtet sie euch auch einmal über den Online-Kartendienst anschauen? Hier findet ihr sie:

  • Sucht bei Google Maps nach „Loch Ness”.

  • Zoomt das obere Drittel des Sees heran.

  • Ihr solltet etwa die Orte „Loch Ness Alpakas” und etwas weiter unten „Loch Ness Viewpoint” an der B852 sehen.

  • Zoomt noch näher heran, sodass der „Loch Ness Viewpoint” gerade noch im oberen Bildrand zu sehen ist.

  • Nun solltet ihr eine eher gräuliche fläche oben und eine tiefschwarze Fläche darunter sehen. Genau in dieser scharzen Fläche unweit der B852 findet ihr die drei Objekte.

Offizielles Loch Ness Sichtungsregister prüft Julie Frasers Entdeckung

Julie Fraser habe ihre Entdeckung sogar schon dem offizillen Loch Ness Sichtungsregister weitergeleitet. Dort wolle man ihrem Hinweis nun nachgehen. Aus diesem Jahr wurden immerhin bereits 13 Nessie-Sichtungen in dem Register aufgenommen. Die letzte stammt vom 21. August und wurde von einem deutschen Touristen gemeldet.

Dieser habe „in einer Entfernung von etwa 300 Metern ein etwa 6 Meter langes Wesen gesichtet”, heißt es im Official Loch Ness Monster Sightings Register. Der Tourist habe erklärt, „das Objekt sei schwarz gewesen und sei aufgetaucht, habe sich etwa 20 Sekunden lang an der Wasseroberfläche gehalten und sei dann wieder verschwunden”.

Verwendete Quellen: The Inverness Courier, Google Maps, The Official Loch Ness Monster Sightings Register