Tragödie in ÖsterreichVor seiner Familie! Wanderer (64) stürzt bei Bergtour in den Tod

Bei einem Familienausflug in den österreichischen Alpen kommt es zu einem tragischen Unglück: Ein 64-Jähriger steigt mit seinem Sohn und seinem Neffen einen Berg herab - dann hören die beiden jungen Männer einen Schrei. Sie rufen Hilfe, doch der Notarzt erreicht die Unfallstelle zu spät.
Ein 64-jähriger Mann aus dem Landkreis Darmstadt ist bei einer Bergtour in Österreich tödlich verunglückt. Er war nach Polizeiangaben am Samstag mit seinem 38-jährigen Sohn und einem 36-jährigen Neffen am 3476 Meter hohen Olperer unterwegs.
Die drei hatten nach einer Hüttenübernachtung schon am Vormittag den Gipfel in den Zillertaler Alpen erreicht und waren beim Abstieg, als die jüngeren plötzlich einen Schrei hinter sich hörten, wie die Polizei in Tirol berichtet. Sie hätten noch gesehen, wie der 64-Jährige etwa 80 Meter über steiles und felsiges Gelände abstürzte. Der Olperer liegt gut 30 Kilometer Luftlinie südöstlich von Innsbruck.
Die beiden setzten einen Notruf ab und seien sofort abgestiegen, um Hilfe zu leisten, so die Polizei weiter. Weitere Bergsteiger, die das Drama mitbekamen, seien ebenso zur Unfallstelle geeilt, um zu helfen. „Der Besatzung des alarmierten Notarzthubschraubers gelang es wetterbedingt nicht, die Unfallstelle direkt anzufliegen“, so die Polizei Tirol.
Der Notarzt habe von einem etwas tiefer gelegenen Landeplatz des Hubschraubers erst noch 200 Meter hochklettern müssen, um den Mann zu erreichen. Trotz weiterer Rettungsmaßnahmen sei der 64-Jährige an der Unfallstelle gestorben, teilte die Polizei weiter mit.
Verwendete Quellen: nbr/dpa
![DIESES FOTO WIRD VON DER RUSSISCHEN STAATSAGENTUR TASS ZUR VERFÜGUNG GESTELLT. [RUSSIA, YAMANASHI PREFECTURE - MAY 9, 2026: A distant view of Mount Fuji as seen from Fujikawaguchiko. Arina Antonova/TASS]](https://www.rtl.de/img/31222096/1787416724/c3_4/1920/dieses-foto-wird-von-der-russischen-staatsagentur-tass-zur-verfuegung-gestellt-russia-yamanashi-prefecture-may-9-2026-a-distant-view-of-mount-fuji-as-seen-from-fujikawaguchiko-arina-antonovatass.webp)

