Hollywood-Star in finanziellen Schwierigkeiten59.000 Dollar Schulden! Film-Ikone Mickey Rourke wird von Vermieter vor die Tür gesetzt

Mickey Rourke ist raus!
Lange Zeit wohnt der Hollywood-Star zur Miete, zahlt diese aber nicht. Schon im Dezember reicht sein Vermieter Klage gegen ihn ein. Die Schulden: Gut 59.000 Dollar. Jetzt gibt ein Gericht dem Vermieter recht.
Vom Oscarkandidaten zum Räumungsfall
Er war Oscarkandidat für „The Wrestler”, doch steckt schon seit längerer Zeit in Schwierigkeiten: Mickey Rourke. Für das Mietshaus in der Drexel Avenue in L.A. soll er Medienberichten zufolge rund 7.000 Dollar Monatsmiete blechen und über Monate nicht vollständig gezahlt haben. Jetzt sind 59.100 Dollar Mietschulden zusammengekommen.
Als der Vermieter im Dezember Klage einreicht, setzt er Rourke eine Frist von drei Tagen: Entweder zahlen oder raus – der Schauspieler reagiert laut Gerichtsdokumenten jedoch nicht fristgerecht.

Das Gericht wertet die Funkstille als ausbleibende Verteidigung und hat nun in Abwesenheit des 73-Jährigen entschieden, dass sein Mietrecht erloschen ist und der Vermieter die Kontrolle über das Haus zurückbekommt.
Rourke soll mittlerweile mit seinen Hunden in einem Hotel leben – bitterer Alltag für einen Mann, der früher zu den gefragtesten Schauspielern Hollywoods gehörte.
Peinliche Spendenaktion – und ein stolzer Star
Im Januar erst startet seine langjährige Managerin einen GoFundMe-Spendenaufruf, auch wegen der Mietrückstände. Es kommen fast 100.000 Dollar zusammen. Bei dem 73-Jährigen kommt die Aktion aber alles andere als gut an: Auf Instagram distanziert er sich, nennt die Aktion peinlich und demütigend. Außerdem fordert er alle Unterstützer auf, ihr Geld zurückzuverlangen. Während das Gerichtsurteil seine Zwangsräumung nun endgültig besiegelt, kämpft der gealterte Star um sein Image – als einer, der trotz Schulden nicht als Bittsteller dastehen will.
Im Video: Mickey Rourke ist ganz allein!
Keinen eigenen Geldbeutel?!
Laut seiner Managerin kämpft der Schauspieler schon seit Jahren mit finanziellen Problemen. Ein Grund dafür: Er gilt als äußerst wählerisch, wenn es um Rollenangebote geht. Wie „The Hollywood Reporter“ berichtet, soll sich der Darsteller weigern, für weniger als 200.000 Dollar pro Drehtag vor der Kamera zu stehen. Eine selbstbewusste Forderung – aber auch ein Risiko in einer Branche, in der Chancen schnell wieder verschwinden können.
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Hinzu kommt, dass der Star offenbar von Gage zu Gage lebt. Ein eigenes Bankkonto soll er nicht besitzen, Bargeld trägt er angeblich kaum bei sich. Gleichzeitig gilt er als sehr großzügig und unterstützt Freunde immer wieder finanziell.
Besonders traurig ist jedoch eine andere Aussage seiner Managerin: Weihnachten und Geburtstage verbringt der Schauspieler häufig allein. Abgesehen von seinem Assistenten und seinem Management habe er kaum Menschen in seinem Umfeld. (ypr)
Verwendete Quellen: Bild, T-Online, The Hollywood Reporter
































