Alle Infos in unserem Hitze-TickerTausende Tote durch Juni-Hitzewelle!

Die Hitzewelle im Juni sorgte mit Temperaturen von teils über 40 Grad für Tausende Tote
Die Hitzewelle im Juni sorgte mit Temperaturen von teils über 40 Grad für Tausende Tote (Symbolbild)
dpa, Carsten Koall/dpa, Carsten Koall

Die Hitze hat Europa fest im Griff!
Alles, was ihr rund um die aktuelle Hitzewelle wissen müsst, lest ihr im Hitze-Ticker auf RTL.de.

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Wichtige Updates
Anke Jonschker

Tausende Tote durch Juni-Hitzewelle!

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) gab es infolge der Hitzephase im Juni rund 5.100 Hitzetote in Deutschland. Das geht aus dem aktuellen RKI-Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität hervor.

Verwendete Quelle: dpa
Anke Jonschker

Wärmster Juni seit Aufzeichnungsbeginn in Westeuropa 


 
Der vergangene Juni war in Westeuropa der heißeste jemals gemessene. Die Durchschnittstemperatur lag bei 20,74 Grad, mehr als drei Grad über dem Juni-Mittel der Jahre 1991 bis 2020, wie der Klimawandeldienst des EU-Programms Copernicus in Bonn mitteilte. Weltweit war es demnach der zweitwärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Durchschnittstemperatur betrug 16,54 Grad, was 0,56 Grad über dem Juni-Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 liegt. Der Juni lag damit 1,39 Grad über dem geschätzten vorindustriellen Durchschnitt von 1850 bis 1900 für diesen Monat. 
 
Die Hitzewelle in der zweiten Junihälfte, die nur wenige Wochen nach einer ersten Hitzeperiode im Mai gekommen sei, habe in mehreren westeuropäischen Ländern Temperaturrekorde gebrochen. Diese schnell aufeinander folgenden extremen Wetterereignisse machten die künftigen Herausforderungen deutlich. In Südwesteuropa habe die damit einhergehende Trockenheit zu Waldbränden geführt. 
Die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur für Ozeane außerhalb der Polargebiete sei im Juni mit 20,86 Grad die höchste jemals registrierte Temperatur für diesen Monat gewesen. 

„Der Juni 2026 hat deutlich gemacht, wie tiefgreifend sich das Klima verändert", sagte Samantha Burgess, strategische Leiterin für Klima bei Copernicus. „Zusammengenommen spiegeln diese Rekorde ein Klimasystem wider, in dem sich weiterhin Wärme ansammelt. Die Folge sind immer intensivere Hitzewellen, ein anhaltend warmer Ozean und wachsende Risiken für Menschen, Ökosysteme und Infrastruktur in ganz Europa und darüber hinaus."

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) verzeichnete für das letzte Juniwochenende mehrere neue deutsche Hitzerekorde gemessen. Demnach war es am 27. Juni an der Wetterstation Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt nach vorläufigen Daten 41,8 Grad heiß.

Verwendete Quellen: dpa
Anke Jonschker

Feuerwehrmann (22) stirbt im Kampf gegen Waldbrand 

 
Die Hitzewelle fordert in Europa ein weiteres Todesopfer. In der französischen Region Savoyen ist ein 22-jähriger freiwilliger Feuerwehrmann während eines Einsatzes gegen einen Waldbrand ums Leben gekommen. Nach Angaben des französischen Innenministers Laurent Nuñez kämpfte der junge Mann seit Teilen der Nacht gegen das Feuer, als es zu dem tragischen Unglück kam. 

Der Feuerwehrmann gehörte zur Feuerwache in Albertville und war bei einem Vegetationsbrand in der Gemeinde Planay im Einsatz. Frankreichs Innenminister sprach der Familie, Freunden und den Kameraden des Verstorbenen sein Mitgefühl aus. „Die Nation verneigt sich vor seinem Andenken“, schrieb er auf der Plattform X. 



Anke Jonschker

Wie wird das Wetter in Deutschland in den nächsten Tagen?


Nach den zuletzt eher kühlen Tagen nimmt der Sommer auch im Norden wieder Fahrt auf. Tief "Bernadette" verliert zunehmend an Einfluss, stattdessen setzt sich in den kommenden Tagen verbreitet Hochdruckwetter durch. Damit steigen die Temperaturen überall wieder deutlich an. Zum Wochenende werden im Südwesten sogar bis zu 37 Grad erwartet, sonst sind es meist um 30 Grad. Der Norden bekommt angenehm warme Temperaturen knapp über 25 Grad.

Am Donnerstag scheint vor allem im Nordosten und Südwesten häufig die Sonne, dazwischen ziehen zeitweise Wolken durch, meist bleibt es aber trocken. Am Freitag setzt sich das sonnige Wetter besonders im Süden fort. Am Samstag und Sonntag dominiert verbreitet die Sonne. Lediglich im Osten und über den Bergen sind vereinzelt Schauer oder Gewitter möglich.

Mit der Rückkehr der Hitze steigt auch die Waldbrandgefahr wieder deutlich an. Vor allem im Südwesten wird sie als hoch bis sehr hoch eingestuft. Gleichzeitig bleibt die Lage an vielen Flüssen angespannt, da dort weiterhin verbreitet Niedrigwasser herrscht. Die Wassertemperaturen liegen an Nord- und Ostsee derzeit bei rund 18 Grad. 

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