Alle Infos in unserem Hitze-TickerHitze-Alarm für Deutschland: Die 40-Grad-Glut kommt zurück!

BILDBEARBEITUNG! 24.06.2026, Sommerhitze in Deutschland, Mindelheim im Unterallgaeu, eine Frau erfrischt sich mit einem schwall kaltem Wasser in ihr Gesicht. (Modelrelased) (*Copyright by: M.i.S.-Sportpressefoto, I N N S B R U C K E R S T R . 12, 87719 M I N D E L H E I M, Tel: 01713812882, (MAIL: misbernd@t-online.de, Homepage: www.mis.mn))
Ab Dienstag wird es in Deutschland wieder richtig heiß (Symbolbild).
picture alliance / M.i.S. / Bernd Feil

Die Hitze hat Deutschland und Europa fest im Griff!
Die Hitzewelle kommt zurück nach Deutschland: Ab Dienstag steigen wieder die Temperaturen und erreichen ihren (vorläufigen) Höhepunkt am Donnerstag. Alles, was ihr rund um die Hitze und die Folgen wissen müsst, lest ihr in unserem Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Lage im Hitze-Ticker auf RTL.de

Wichtige Updates
Jan Luhrenberg

Hitze-Alarm für Deutschland: Die 40-Grad-Glut kommt zurück!

Heute noch herrscht in Deutschland angenehmes, aber leicht wechselhaftes Sommerwetter – ab Dienstag rauscht dann eine neue Hitzewelle auf uns zu. Der Höhepunkt: Donnerstag, wenn die Temperaturen wieder die 40-Grad-Marke knacken sollen! Hitze, Trockenheit und niedrige Pegelstände sind spätestens dann wieder ein Thema, die Waldbrandgefahr steigt deutlich an. Hier gibt es den Überblick der RTL-Wetterexperten:

Am Dienstag gibt es im Süden und Westen viel Sonnenschein, im Norden und Osten stören zeitweise Wolkenfelder, es bleibt aber meist trocken. Höchstwerte: 27 bis 34 Grad (am heißesten am Oberrhein), an der Küste um 22 Grad.

Am Mittwoch ist es im Süden und Westen erneut sonnig, später gibt es an den Alpen einzelne Gewitter. Im Norden und Westen herrscht ein Mix aus Sonne und Wolken, es ist aber trocken. Es wird sehr heiß mit 30 bis 35, im Südwesten bis 38 Grad. Am angenehmsten ist es an der See mit Werten um 24 Grad.

Der Höhepunkt der nächsten Hitzewelle folgt dann am Donnerstag: Viel Sonne, extreme Hitze, nur im äußersten Nordwesten sowie Richtung Alpen und Bayerischem Wald gibt es ein kleines Gewitterrisiko. Dabei Temperaturen zwischen 35 und 41 Grad, selbst an der Küste sind dann 30 bis 34 Grad.

Auch der Ausblick sorgt nicht überall für Hoffnung auf Abkühlung. Am Freitag ist es leicht wechselhaft mit einzelnen gewittrigen Schauern. Dazu im Norden eine Abkühlung auf 20 bis 25, in der Mitte 26 bis 32, im Süden aber nochmals sehr heiß mit 33 bis 38 Grad. Am Wochenende ist es oft sonnig, nur in der Südosthälfte sind einzelne, teils aber heftige Gewitter möglich. Die Höchstwerte: 20 bis 25 Grad ganz im Norden, 26 bis 32 Grad in der Mitte und 32 bis 35 Grad im Süden. Am Sonntag am Oberrhein eventuell schon wieder bis zu 38 Grad.
Jan Luhrenberg

Bundeswehr unterstützt bei Löscharbeiten in Frankreich 

Die Bundeswehr unterstützt Frankreich im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände. Am Montagvormittag seien zwei Transporthubschrauber und Feuerlöschmaterial in den Südwesten Frankreichs entsandt worden, teilte das Bundesverteidigungsministerium mit. Der Einsatz der deutschen Unterstützungskräfte solle nach aktueller Planung bei den Waldbränden in der Umgebung von Bordeaux erfolgen und sei in Absprache mit den französischen Partnern zunächst auf fünf Tage begrenzt.

Der Brand in der südwestfranzösischen Region Gironde hat bereits eine Fläche von 42.000 Hektar verwüstet. 220.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. 
Jan Luhrenberg

Wegen der Waldbrände: Bundesumweltminister mahnt

Angesichts der Waldbrände in Westeuropa mahnt Bundesumweltminister Carsten Schneider dringend, den Klimaschutz voranzubringen. „Der Klimawandel ist bereits schmerzhafte Realität und er trifft unseren Kontinent besonders stark“, sagte der SPD-Politiker in Berlin.

Jetzt sei die Zeit für Brandbekämpfung, Nothilfe und europaweite Solidarität. „Zugleich muss es darum gehen, den gefährlichen Klimawandel zu stoppen, damit Hitze, Dürre und Waldbrände in Zukunft nicht noch schlimmer werden“, betonte Schneider. „Der Ausbau der erneuerbaren Energien und anderer Klima-Lösungen darf jetzt nicht gebremst werden, sondern muss volle Vorfahrt bekommen.“ Das sei ein Gebot ökonomischer Vernunft, aber auch der Schutz von Menschen und ihrer Heimat.

„Wir haben noch die Chance, unsere Umwelt besser vorzubereiten auf die neue Realität“, betonte Schneider. „Zur Lösung gehört auch der Umbau unserer Wälder von Monokulturen in klimastabilere Mischwälder und ein Paradigmenwechsel mit Blick auf unseren Umgang mit Wasser. Dafür müssen wir gemeinsam arbeiten, national und international.“
Jan Luhrenberg

Waldbrände vor Bordeaux – Evakuierungen in Urlaubsgebieten

Im Südwesten Frankreichs versucht die Feuerwehr unter Hochdruck, die Waldbrände bei Bordeaux unter Kontrolle zu bringen. Die ganze Nacht auf Montag hindurch kämpften die Einsatzkräfte gegen das Flammenmeer. „Das ist ein so großer Brand, wie man ihn noch nie gesehen hat", sagte der Bürgermeister des Vororts Cestas, Jerome Steffe. Aus dem Gebiet mussten bereits Tausende Menschen in Sicherheit gebracht werden, darunter zahlreiche Touristen, die dort ihren Urlaub verbringen wollten. Im Laufe des Tages sollte sich auch das Kabinett mit der Lage befassen.

Die Brände waren vergangene Woche an der nur wenige Kilometer entfernten Atlantikküste ausgebrochen. Aber auch in anderen Gegenden Frankreichs tobten Brände, begünstigt durch Winde und extreme Trockenheit infolge von Hitzewellen. Im Laufe der Woche werden in Bordeaux erneut Temperaturen von bis zu 37 Grad erwartet. Insgesamt mussten in Frankreich etwa 220.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Ähnlich dramatisch ist die Situation in Teilen Spaniens. Dort brachten die Behörden mehr als 75.000 Menschen vor Bränden in Sicherheit. 

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