Alle Infos in unserem Hitze-TickerHeftige Waldbrände! Zwölf Tote bei Flammen-Inferno in Spanien

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Verbrannte Fläche in Sierra Bermeja, Estepona. (Archivbild)
Álex Zea/EUROPA PRESS/dpa

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Wichtige Updates
Sebastian Fuhrmann

Flammen-Inferno in Spanien: Zwölf Tote bei Waldbrand


Bei einem großen Waldbrand im Süden Spaniens sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Notdienst der Region Andalusien in der Nacht auf der Plattform X mit. Allerdings kenne man die genaue Zahl der Toten nicht – es sei ein Feuer bislang nie dagewesenen Ausmaßes, sagte der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde Los Gallardos, Francisco Miguel Reyes, im Staatsfernsehen RTVE.

Einige der Opfer seien in ihren Fahrzeugen von den Flammen eingeschlossen worden und verbrannt. Etwa zehn Menschen wurden RTVE zufolge verletzt und einige von ihnen in Krankenhäuser gebracht. Der Brand erreichte auch Straßen: So musste laut RTVE ein Abschnitt der Autobahn 7 gesperrt werden.

Auf Fernsehbildern war zu erahnen, wie gewaltig das Feuer in der Provinz Almería sein muss: Über der waldreichen Gegend zeichneten sich die orangefarbenen Flammen in großer Breite ab. Der Brand war am Nachmittag in der im Küstenhinterland nordöstlich von Almería gelegenen Gemeinde ausgebrochen, wie die Regionalregierung mitteilte. 

Der regionale Gesundheitsminister Antonio Sanz sprach von einer „beispiellosen Tragödie" – es sei der Waldbrand „mit den bislang schwersten Folgen" in Andalusien. „Der Schmerz ist unermesslich. Andalusien trauert, und unser Herz ist bei Almería und allen Betroffenen." Auch Bürgermeister Reyes sprach von einer „großen Traurigkeit".

Auch der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez brachte auf der Plattform X seine „große Trauer und Bestürzung angesichts der schrecklichen Folgen des Brandes" zum Ausdruck.  
Spaniens Süden kämpft mit den schweren Bränden.
Spaniens Süden kämpft mit den schweren Bränden. Reuters
Fabian Klein
Mindestens zwölf Menschen haben in den Flammen ihr Leben gelassen.
Mindestens zwölf Menschen haben in den Flammen ihr Leben gelassen. CNN
Fabian Klein
Löschhubschrauber kämpfen gegen die Flammen an.
Löschhubschrauber kämpfen gegen die Flammen an. Tele5 Spain
Anke Jonschker

Französisches Atomkraftwerk wegen anhaltender Hitze abgeschaltet


Wegen der anhaltenden Hitze ist einer der beiden Reaktoren des südfranzösischen Atomkraftwerks Golfech am Donnerstag abgeschaltet worden. Nach Angaben des Betreibers EDF führte ein Anstieg der Wassertemperatur in der Garonne zu der Entscheidung. "Die Wetterbedingungen der vergangenen Tage haben zu einem deutlichen Anstieg der Temperatur der Garonne geführt, die am Freitag voraussichtlich 28 Grad erreichen wird", teilte EDF mit.
Der zweite Reaktor des 90 Kilometer von Toulouse entfernt gelegenen Kraftwerks sei wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet worden, erklärte EDF weiter. 
 
Bei extremer Hitze können erhöhte Flusstemperaturen die Akw-Betreiber zur Drosselung oder Einstellung der Stromerzeugung zwingen. Bestimmte Wassertemperaturen dürfen beim Betrieb der Kraftwerke zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt nicht überschritten werden. Laut einer Regelung aus dem Jahr 2006 darf die Wassertemperatur nach den Einleitungen des Kraftwerks 28 Grad nicht überschreiten.
Bereits im Juni war einer der Reaktoren des Akw Golfech infolge einer Hitzewelle heruntergefahren worden, um eine weitere Erwärmung des Flusses zu verhindern, der den Reaktor kühlt. Am 3. Juli ging er wieder in den Betrieb.

Frankreich ächzt derzeit unter einer neuen Hitzewelle. Am Mittwoch stieg die Zahl der französischen Départements, für welche die zweithöchste Hitze-Warnstufe orange galt, von 61 auf 67. Vielerorts herrschten Temperaturen von weit über 30 Grad, im Südosten des Landes war es sogar um die 40 Grad heiß.

Verwendete Quellen: AFP

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