384 Urlauber werden vermisst Liveticker zur Flutkatastrophe in Nepal – auch deutsche Touristen vermisst!

August 26, 2026, Kathmandu, Nepal: A photo extracted from social media shows flood-affected areas in Rasuwa following a flash flood triggered by the Lende River flowing from Tibet, China, and merging with the Bhote Koshi River on August 26, 2026. The flood caused significant damage to houses, infrastructure and settlements in the area near the Nepal-China border. Rescue and relief operations are underway in the affected areas. (Credit Image: © Sunil Sharma/ZUMA Press Wire
Das Ausmaß der Katastrophe ist noch unklar.
picture alliance / ZUMAPRESS.com / Sunil Sharma

Wassermassen reißen Häuser mit, Gebäude versinken im Schlamm!
Nach massiven Überschwemmungen werden in Nepal Hunderte Menschen vermisst, darunter auch Deutsche. Nach derzeitigem Stand gebe es von rund 384 Touristen derzeit kein Lebenszeichen, teilt die Tourismusbehörde des Landes mit. Verfolgt alle Entwicklungen hier im Liveticker!

Rouven Schroth

Sturzfluten in Nepal: Hunderte Touristen vermisst 


Heftige Sturzfluten haben in Nepal offenbar eine schwere Katastrophe ausgelöst. Nach Angaben der Tourismusbehörde werden 384 Reisende vermisst, darunter mehr als 290 ausländische Touristen – auch Deutsche sollen betroffen sein.
Mindestens 17 Menschen kamen laut Behörden ums Leben. Die Wassermassen rissen demnach ganze Dörfer mit sich, zerstörten Straßen und Brücken und beschädigten Kraftwerke. Besonders betroffen ist eine Gebirgsregion des Landes.
Unter den Vermissten sind nach Behördenangaben auch Reisende aus den USA, Spanien, Großbritannien, Australien, den Niederlanden, Indien und Südkorea. Bei vielen Betroffenen ist die Nationalität zunächst noch nicht abschließend geklärt.
Die nepalesische Armee schickte Hubschrauber und Rettungstrupps in das Katastrophengebiet. Mehrere wichtige Fernstraßen sind blockiert. Auch an einem Grenzübergang zwischen China und Nepal wurden nach einer Schlammlawine Tote und Vermisste gemeldet.

Rouven Schroth

Häuser stürzen in die Fluten: Sturzflut verwüstet Nepal

Dramatische Bilder aus Nepal: Gewaltige Wassermassen reißen Häuser, Straßen und Brücken mit sich. In Videos ist zu sehen, wie Gebäude innerhalb weniger Sekunden einstürzen und von den Fluten fortgerissen werden.
Nach Behördenangaben sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen, Hunderte werden noch vermisst – darunter zahlreiche ausländische Touristen. Besonders schwer getroffen wurde die Grenzregion zu Tibet. Rettungskräfte und Armee sind im Einsatz, während Anwohner entlang mehrerer Flüsse aufgefordert wurden, sich in Sicherheit zu bringen.

Rouven Schroth

Schlammlawine reißt an China-Nepal-Grenze Häuser und Menschen mit


Nach einer heftigen Sturzflut im Himalaya-Gebiet nahe der Grenze zwischen Nepal und Tibet sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere werden vermisst, darunter nach Angaben der nepalesischen Polizei 26 Beamte.
Die Wasser- und Schlammmassen wälzten sich entlang des Flusses Bhotekoshi durch die Region. Häuser und Brücken wurden beschädigt oder zerstört. Für tiefer gelegene Gebiete gab die nepalesische Regierung eine Katastrophenwarnung heraus, Armee und Sicherheitskräfte sollen bei der Suche nach Vermissten helfen.
Was die Sturzflut ausgelöst hat, ist noch unklar. Die Behörden prüfen auch, ob sich ein Gletschersee plötzlich entleert haben könnte. Solche Ausbrüche können innerhalb kurzer Zeit gewaltige Flutwellen auslösen.
Auch auf chinesischer Seite, im Kreis Gyirong in Tibet, gibt es Berichte über zahlreiche Vermisste. Straßen, Stromversorgung und Kommunikationsverbindungen zum Grenzübergang wurden durch die Schlammlawine unterbrochen. Chinas Staatschef Xi Jinping forderte, die Suche nach Vermissten mit allen Mitteln voranzutreiben und gefährdete Menschen in Sicherheit zu bringen.

Auch deutsche Touristen vermisst

Das Ausmaß der Katastrophe, die sich in dem Himalaya-Staat abspielt, ist noch kaum abzusehen. Videos der Überschwemmungen zeigen massive Wassermassen, die Häuser mit sich reißen, und Gebäude, die in Schlamm versinken. Chinesische Staatsmedien berichteten über einen Erdrutsch im Grenzgebiet zu Nepal mit vielen Opfern.

Wie die Behörden mitteilen, sind unter den derzeit Vermissten rund 384 Touristen, 291 davon aus dem Ausland, erklärt die nepalesische Tourismusbehörde laut AFP, etwa aus Deutschland, den USA und Spanien vermisst. Die Behörden arbeiteten daran, den Aufenthaltsort der Touristen zu klären, heißt es weiter.

Mud covers a property following a flash flood at Trishuli, Nepal
Die Überschwemmungen haben das Gebäude im Schlamm begraben.
AH, REUTERS, Navesh Chitrakar

Armee entsendet Hubschrauber und Rettungstrupps

Unterdessen haben Einsatzkräfte in dem betroffenen Gebiet die ersten Leichen bergen können. Acht Menschen seien in den Fluten ums Leben gekommen, so ein Polizeisprecher zur AFP.

„Ich habe gesehen, wie die Fluten acht oder neun Lastwagen mit sich rissen, außerdem Häuser und Menschen”, sagte der Lehrer Suman Chalise aus dem nepalesischen Bezirk Nuwakot. „Es war absolut entsetzlich. So eine Zerstörung habe ich noch nie gesehen.”

Die nepalesische Armee entsandte Hubschrauber und Rettungstrupps in die Katastrophenregion. Mehrere Fernstraßen waren blockiert.Das chinesische Staatsfernsehen meldete einen Erdrutsch in Tibet im Grenzgebiet zu Nepal. Zur Zahl der Toten und Verletzten äußerte sich die Regierung in Peking zunächst nicht. Der Staatssender CCTV zeigte Bilder von einer Wasserflut, die Äste und Trümmerteile mit sich riss.

Verwendete Quellen: AFP, dpa