384 Urlauber werden vermisst Liveticker zur Flutkatastrophe in Nepal – auch deutsche Touristen vermisst!

Wassermassen reißen Häuser mit, Gebäude versinken im Schlamm!
Nach massiven Überschwemmungen werden in Nepal Hunderte Menschen vermisst, darunter auch Deutsche. Nach derzeitigem Stand gebe es von rund 384 Touristen derzeit kein Lebenszeichen, teilt die Tourismusbehörde des Landes mit. Verfolgt alle Entwicklungen hier im Liveticker!
Auch deutsche Touristen vermisst
Das Ausmaß der Katastrophe, die sich in dem Himalaya-Staat abspielt, ist noch kaum abzusehen. Videos der Überschwemmungen zeigen massive Wassermassen, die Häuser mit sich reißen, und Gebäude, die in Schlamm versinken. Chinesische Staatsmedien berichteten über einen Erdrutsch im Grenzgebiet zu Nepal mit vielen Opfern.
Wie die Behörden mitteilen, sind unter den derzeit Vermissten rund 384 Touristen, 291 davon aus dem Ausland, erklärt die nepalesische Tourismusbehörde laut AFP, etwa aus Deutschland, den USA und Spanien vermisst. Die Behörden arbeiteten daran, den Aufenthaltsort der Touristen zu klären, heißt es weiter.

Armee entsendet Hubschrauber und Rettungstrupps
Unterdessen haben Einsatzkräfte in dem betroffenen Gebiet die ersten Leichen bergen können. Acht Menschen seien in den Fluten ums Leben gekommen, so ein Polizeisprecher zur AFP.
„Ich habe gesehen, wie die Fluten acht oder neun Lastwagen mit sich rissen, außerdem Häuser und Menschen”, sagte der Lehrer Suman Chalise aus dem nepalesischen Bezirk Nuwakot. „Es war absolut entsetzlich. So eine Zerstörung habe ich noch nie gesehen.”
Die nepalesische Armee entsandte Hubschrauber und Rettungstrupps in die Katastrophenregion. Mehrere Fernstraßen waren blockiert.Das chinesische Staatsfernsehen meldete einen Erdrutsch in Tibet im Grenzgebiet zu Nepal. Zur Zahl der Toten und Verletzten äußerte sich die Regierung in Peking zunächst nicht. Der Staatssender CCTV zeigte Bilder von einer Wasserflut, die Äste und Trümmerteile mit sich riss.
Verwendete Quellen: AFP, dpa


