Alle Infos in unserem Hitze-TickerSchlimmer Vorfall an Badesee! Eltern geben Säugling und Kleinkind (3) Alkohol

Berlin, Deutschland -27.6.2026: Menschen, darunter ein Mann mit Handtuch über seinem Kopf, bei 38 Grad Celsius am Schlachtensee in Berlin. Nach 41,3°C in Saarbrücken am Freitag wurde am heutigen Samstag mit 41,5°C in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt erneut ein Höchstwert in Deutschland aufgezeichnet.
Nach dem Vorfall am Kaulsdorfer See ermittelt die Polizei (Symbolbild).
picture alliance / PIC ONE / Christian Ender
von Johanna Kroke, Thorsten Berger, Camilla Koziol, Fabian Klein, Svenja Hoffmann, Roger Saha und Jana Kerzmann

Die Hitze hat Deutschland fest im Griff!
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Jan Luhrenberg

Schlimmer Vorfall an Badesee! Eltern geben Säugling und Kleinkind (3) Alkohol

Unfassbarer Vorfall an einem Badesee in Berlin: Fünf Erwachsene haben am Sonntagabend zwei Kindern am Kaulsdorfer See Bier zu trinken gegeben. Das jüngste Opfer ist ein acht Monate altes Baby, das ältere ein drei Jahre altes Kind. Das berichten mehrere Medien – unter anderem Bild. Die Kinder wurden von Sanitätern der Feuerwehr untersucht und zur Vorsorge ins Krankenhaus gebracht. Sie sollen keinen Schaden genommen haben.

Eine Polizeisprecherin bestätigte Bild, dass mehrere Zeuginnen beobachtet hätten, wie die Kleinkinder an Bierflaschen nuckelten – sie hätten daraufhin die Polizei gerufen. Gegen insgesamt fünf Erwachsene (18, 19, 20, 23 und 25 Jahre) wird nun ermittelt. Darunter sind auch die Eltern der Kinder, der Vorwurf: Verstoß gegen die Fürsorge- und Erziehungspflicht. Auch das Jugendamt war bereits vor Ort.
Jan Luhrenberg

Temperaturhöchststand in deutscher Zwillingsstadt 

Mit vorläufig 40,5 Grad ist in der Grenzstadt Slubice an der Oder ein neuer Temperaturhöchststand für Polen verzeichnet worden. Der Spitzenwert müsse noch offiziell bestätigt werden, teilte das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft in Warschau mit. Doch Sprecherin Agnieszka Prasek sagte: „Wir können von einem Rekord sprechen.“

Die bisherigen Temperaturrekorde in Polen hatten lange Bestand gehabt. 1921 waren 40,2 Grad gemessen worden bei Opole (Oppeln) in Schlesien, das damals zum Deutschen Reich gehörte. Der polnische Höchstwert nach dem Zweiten Weltkrieg stammte von 1994 ebenfalls aus Slubice mit 39,5 Grad.

Slubice ist die Zwillingsstadt von Frankfurt an der Oder im Bundesland Brandenburg. Im brandenburgischen Kreis Oder-Spree wurde nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes DWD am Sonntag auch für Deutschland ein neuer Höchstwert gemessen: 41,7 Grad Celsius waren es in Neißemünde an der Oder. 
Jan Luhrenberg

Hitzeschäden: Auch am Montag keine Straßenbahnen in Leipzig  

Aufgrund von Hitzeschäden ist der Straßenbahnverkehr in Leipzig auch am Montag eingeschränkt. Ziel sei es, den Betrieb schrittweise und im besten Falls teils schon am Montag wieder aufzunehmen, teilten die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) mit. Zuvor war der Straßenbahnverkehr wegen Hitzeschäden an Schienen und Weichen bereits bis Montagmorgen um 3.30 Uhr eingestellt worden. Zunächst hatten die LVB den Betrieb nur bis in die Nacht zum Sonntag eingestellt, der Zeitraum wurde danach zweimal verlängert.

Die hohen Temperaturen sorgten demnach an vielen Stellen im Netz dafür, dass Fugenmasse für Asphalt und Beton in Weichen und Schienen lief und dort verklumpte. Ein sicherer Straßenbahnbetrieb sei derzeit nicht möglich, hieß es. 

Von der Einstellung sind sämtliche Straßenbahnlinien in der sächsischen Stadt betroffen. Busse sollen so weit wie möglich planmäßig fahren. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt über aktuelle Verbindungen informieren. 
Jan Luhrenberg

Nach Schreckmoment: Kind unverletzt aus Auto befreit

Einen ziemlichen Schreck hat eine Mutter am Samstagvormittag nach einem Freibadbesuch mit ihrem zweijährigen Sohn erlitten: Nachdem sie das Kind bereits in ihr Auto gesetzt hatte, wurde der Pkw nach Angaben der Feuerwehr beim Verstauen der Badesachen versehentlich verschlossen - während sich auch der Schlüssel im Fahrzeuginneren befand. Die Frau habe umgehend die Rettungskräfte alarmiert.

Glücklicherweise habe das Auto in Kleinblittersdorf im Schatten gestanden, sodass sich das Kind trotz der hohen Temperaturen nicht in direkter Gefahr befunden habe. Da es einen fröhlichen Eindruck gemacht habe, habe man sich entschlossen, das Auto nicht gewaltsam zu öffnen. Stattdessen wurde eine Lücke an der Fahrzeugtür geschaffen und der Schlüssel mit einem Draht aus dem Auto herausgeangelt, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Bereits 15 Minuten nach Eingehen des Notrufes konnte das Kind wohlbehalten aus dem Auto gerettet werden. 
Jan Luhrenberg

Jetzt schon 41,7 Grad! Hier wurde der Hitzerekord am dritten Tag in Folge gebrochen

In Deutschland ist den dritten Tag in Folge ein neuer Temperaturhöchstwert gemessen worden. Gegen 16 Uhr am Sonntag meldete die Station des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im brandenburgischen Coschen an der polnischen Grenze einen Wert von 41,7 Grad, wie der Dienst aus Offenbach mitteilte. Am Freitag war ein erster Höchstwert mit 41,3 Grad in Saarbrücken gemessen worden, am Samstag dann mit 41,5 Grad in Drewitz, Sachsen-Anhalt.

In der Nacht zu Sonntag war zudem im sächsischen Kubschütz mit 29,4 Grad die höchste nächtliche Mindesttemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet worden. Ab Sonntagabend sollten verbunden mit Gewittern die Temperaturen allmählich abkühlen. Bis dahin ist ein weiterer Anstieg der Temperaturen allerdings nicht ausgeschlossen.

Der DWD selbst spricht bei diesen Zahlen nicht von „Rekorden", da die Werte noch vorläufig sind. „Eine Qualitätskontrolle dieser Messwerte ist noch nicht erfolgt und wird noch vorgenommen", erklärte der Dienst. Die offizielle Bestätigung, ob tatsächlich ein neuer Temperaturrekord vorliegt, dürfte erst nach dem Wochenende vorliegen.
Jan Luhrenberg

Suche nach vermisstem Ostsee-Schwimmer abgebrochen

Rettungskräfte haben erfolglos nach einem bei der Seebrücke Scharbeutz (Kreis Ostholstein) in der Ostsee vermissten Langstreckenschwimmer gesucht. Der Einsatz sei am Nachmittag abgebrochen worden, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle auf Anfrage. Gegen 14.06 Uhr habe die DLRG über den vermissten Schwimmer berichtet. Anschließend seien eine Drohne und diverse Boote im Einsatz gewesen. Zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet. 
Jan Luhrenberg

Hitzerekord erneut eingestellt – wird er wieder gebrochen?

Der am Samstag neu aufgestellte Hitzerekord in Deutschland ist am Sonntagnachmittag erneut eingestellt worden. Im sächsischen Bad Muskau an der Grenze zu Polen und Brandenburg wurde gegen 15 Uhr ein Wert von 41,5 Grad gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Dies ist die höchste jemals gemessene Temperatur in Deutschland, sie war am Samstag gegen 16.30 Uhr bereits in Drewitz in Sachsen-Anhalt erreicht worden.

Da die Temperaturen am Sonntag noch weiter steigen könnten, könnte den dritten Tag infolge ein neuer Höchstwert erreicht werden. Am Freitagnachmittag um 17 Uhr war mit 41,3 Grad in Saarbrücken bereits ein neuer Rekordwert gemessen worden.

Der DWD selbst spricht bei diesen Zahlen nicht von „Rekorden", da die Werte noch vorläufig sind. „Eine Qualitätskontrolle dieser Messwerte ist noch nicht erfolgt und wird noch vorgenommen", erklärte der Dienst. Die offizielle Bestätigung, ob tatsächlich ein neuer Temperaturrekord vorliegt, dürfte erst nach dem Wochenende vorliegen.
Jan Luhrenberg

76-Jähriger stirbt bei Unfall in Freibad

Bei einem Unfall in einem Freibad in Vellmar im Kreis Kassel ist ein 76 Jahre alter Mann gestorben. Er sei am Sonntagvormittag leblos in einem Schwimmbecken entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Vor Ort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen seien erfolglos geblieben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden - die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.
Jan Luhrenberg

Mindestens 13 Menschen sterben bei Badeunfällen 

Während der Hitzewelle in Deutschland sind seit Freitag mindestens 13 Menschen bei Badeunfällen gestorben. Am Samstag ertrank laut Polizei ein 27-Jähriger im Neckar bei Heidelberg, ein 30-Jähriger starb in einem Badesee bei Neuhofen südlich von Mannheim, zwei Männer kamen in verschiedenen Gewässern in Berlin ums Leben. Im Herner Meer am Rhein-Herne-Kanal in Nordrhein-Westfalen starb ein sechsjähriges Kind. In Hessen wurde südwestlich von Frankfurt ein 40-Jähriger tot aus dem Waldsee Raunheim geborgen.

Bereits am Freitag war im Seepark Lünen bei Dortmund ein 45 Jahre alter Mann von Besuchern aus dem Wasser gezogen worden. Der Mann starb laut Polizeiangaben später im Krankenhaus. Ein acht Jahre alter Junge wurde nach zweistündiger Suche tot aus einem Badesee in Isernhagen bei Hannover geborgen. Das Kind habe sich ersten Hinweisen zufolge im Wasser aufgehalten und sei dann nicht mehr zu sehen gewesen, teilte die Polizei mit.

Ebenfalls nach stundenlanger Suche wurden die Leichen von zwei Schwimmern am Freitag im Bodensee gefunden. Die älteren Männer waren am Donnerstag vor den Augen ihrer Frauen in den See gesprungen und verschwunden.

Drei Tage dauerte die Suche nach einem 14-Jährigen in einem See bei Düren in NRW. Er war nach bisherigen Erkenntnissen am Freitag mit Freunden in einem Schlauchboot auf dem See unterwegs und aus bislang ungeklärter Ursache ins Wasser gefallen. Taucher bargen ihn am Sonntagvormittag, ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Am Samstag ertrank zudem ein 41-jähriger Mann in einem Baggersee in Düsseldorf. 

In Hessen kam es am Sonntagvormittag zudem zu einem Badeunfall in einem Freibad in Kassel. Ein 76-Jähriger wurde leblos im Wasser entdeckt, Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos.

Am Nachmittag suchten Einsatzkräfte in der Ostsee nach einem vermissten Langstreckenschwimmer. Eine Drohne und diverse Boote seien an der Seebrücke Scharbeutz im Osten Schleswig-Holsteins im Einsatz gewesen, die Suche wurde jedoch ohne Erfolg abgebrochen.

In Heidelberg waren Polizei, Rettungskräfte und Taucher im Einsatz, um den 27-Jährigen aus dem Neckar zu bergen. Die anschließende Reanimation blieb erfolglos. 

Der 30-Jährige, der in einem Badesee in der Nähe von Mannheim starb, war mit Freunden am Badesee und ging allein ins Wasser. Nachdem die Freunde den Mann aus den Augen verloren hatten, alarmierten sie die Rettungskräfte.

In Berlin entdeckte eine Gruppe in einem Schlauchboot am Samstagmittag gegen 13.00 Uhr eine leblose Person im Jungfernheideteich in Charlottenburg. Die Menschen im Schlauchboot holten den 42-jährigen Mann nach Angaben der Polizei aus dem Wasser und begannen mit Reanimationsmaßnahmen. Der alarmierte Rettungsdienst führte diese fort, stellte aber nach Angaben der Polizei noch vor Ort den Tod des Mannes fest. 

Der zweite Berliner Vorfall ereignete sich am Tempelhofer Hafen. Dort wurde ein 51-Jähriger leblos im Wasser treibend entdeckt. Nach Angaben der Polizei holten Feuerwehrleute den Mann aus dem Wasser, konnten dann aber nur noch den Tod feststellen. 
Jana Alina Delayne

Waldbrand außer Kontrolle? Kompletter Ort Traisen mit 650 Einwohnern wird geräumt 

Die Lage spitzt sich immer weiter zu. Ein Waldbrand nahe Bad Kreuznach breitet sich unaufhaltsam aus, wie die dpa  berichtet. Weil das Feuer in einem ehemaligen Munitionsgebiet wütet und es immer wieder zu Explosionen kommt, müssen jetzt alle Bewohner von Traisen ihre Häuser verlassen.
Waldbrand bei Traisen breitet sich weiter aus –  650 Menschen müssen evakuiert werden
Der Waldbrand im Landkreis Bad Kreuznach hält die Einsatzkräfte weiter in Atem. Nachdem zunächst nur einzelne Häuser geräumt worden waren, ordneten die Behörden jetzt die Evakuierung des gesamten Ortes Traisen an. Rund 650 Menschen sind davon betroffen.
Das Feuer war am Samstagnachmittag in einem steilen Waldgebiet nahe der Gemeinde ausgebrochen. Bereits am späten Samstagabend wurden erste Gebäude in der Nähe des Brandes geräumt. In der Nacht mussten schließlich bis etwa 2 Uhr zahlreiche weitere Anwohner ihre Häuser verlassen. 
Die evakuierten Bewohner können zunächst in einer Sporthalle in einer Nachbargemeinde unterkommen. Für ältere oder kranke Menschen sowie Familien mit Kindern unter drei Jahren organisiert der Landkreis bei Bedarf Hotelzimmer. 
Explosionen erschweren die Löscharbeiten in Bad Kreuznach
Besonders gefährlich ist die Lage, weil der Brand in einem ehemaligen Munitionsgelände wütet, das heute als Naturschutzgebiet gilt. Immer wieder kommt es dort zu Explosionen. Der Kampfmittelräumdienst begleitet deshalb den Einsatz.
Aus Sicherheitsgründen dürfen die Feuerwehrkräfte das betroffene Waldstück nicht betreten. Stattdessen legen sie Schneisen an und setzen Wassersprenger ein, um die Flammen einzudämmen. Dafür mussten auch Bäume gefällt beziehungsweise entwurzelt werden.

Jana Alina Delayne

Bei 40 Grad gefangen! 630 Passagiere bleiben in Zug ohne Klimaanlage stecken

Plötzlich geht nichts mehr! Ein Fernzug von Hamburg nach Prag bleibt nach einem Unwetter in Brandenburg liegen, wie die dpa berichtet. Ohne Strom fällt die Klimaanlage aus – für die Passagiere beginnt eine stundenlange Nervenprobe.
Unwetter stoppt Zug in Brandenburg
Mehr als 600 Passagiere sind ohne Klimaanlage in einem Zug in der Prignitz in Brandenburg gestrandet. Drei Menschen kamen mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus, wie Kreisbrandmeister Christian Reisinger mitteilte. Ein Baum war bei einem Sturm am frühen Samstagabend auf eine Oberleitung gefallen und der Zug der tschechischen Bahn (České dráhy), der von Hamburg nach Prag fahren sollte, verlor seinen Fahrstrom.
Türen verschlossen! Passagiere bei 40 Grad in Zug eingesperrt
Ohne Strom fiel außerdem die Klimaanlage aus und die Türen blieben verschlossen, wie es hieß. Die Einsatzkräfte öffneten die Türen, mussten dafür etwa Bäume aus dem Weg sägen. Im Zug, in dem es laut Reisinger mittlerweile etwa 40 Grad hatte, sichteten die Einsatzkräfte die circa 630 Passagiere. Zwei Menschen kamen mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus. Zuerst hatte die Märkische Allgemeine berichtet.
Reisende müssen Nacht in der Sporthalle verbringen
Kinder, Schwangere und ältere Menschen brachte die Feuerwehr demnach aus dem heißen Zug, der Rest musste dort ausharren. Nach mehreren Stunden kam um kurz vor 23.00 Uhr eine Diesellok, die den Zug nach Karstädt zog. Dort stellte sich laut Reisinger heraus, dass es keine Weiterfahrt mehr gibt. Die Einsatzkräfte bauten in einer Sporthalle ein Notlager auf, in dem die Passagiere übernachten konnten. 
Ein Mensch kam von dort aus mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus, andere wurden von Bekannten abgeholt. Am Morgen brachten Linienbusse die etwa 500 Menschen laut Reisinger zum Bahnhof nach Karstädt, wo sie mit zwei ICE weiterreisen konnten.
Anja Blanuscha

Baby sperrt sich bei Hitze versehentlich selbst im Auto ein 

Bei hohen Temperaturen hat sich ein Baby in Oberfranken selbst im Auto eingeschlossen. Der 24 Jahre alte Vater gab seinem acht Monate alten Sohn am Samstagvormittag in Rödental nahe der Grenze von Bayern zu Thüringen den Wagenschlüssel, während er einige Gegenstände in den Kofferraum einlud. Der kleine Junge betätigte den Knopf für die Zentralverriegelung, wie die Polizei mitteilte. 
Zu diesem Zeitpunkt stand das Auto in der Sonne und die Außentemperatur betrug bereits 28 Grad. Weil der junge Mann keinen Zweitschlüssel für den Wagen in der Nähe hatte, rief er die Feuerwehr. Einsatzkräfte schlugen die Scheibe ein und retteten das Kind nach einer Viertelstunde aus dem Auto. Der acht Monate alte Junge blieb den Angaben zufolge unverletzt. 
Anja Blanuscha

29,4 Grad! Rekord für wärmste Nacht in Deutschland 

Die vergangene Nacht war nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen in Deutschland. Der Rekord wurde im ostsächsischen Kubschütz aufgestellt, dort sank die Nachttemperatur nicht unter 29,4 Grad. 
Anja Blanuscha

Hitzeschäden: Keine Straßenbahnen in Leipzig bis Montagfrüh 

Aufgrund von Hitzeschäden fahren bis zum frühen Montagmorgen in Leipzig keine Straßenbahnen. Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) stellen den Straßenbahnverkehr wegen Hitzeschäden an Schienen und Weichen bis Montagmorgen um 3.30 Uhr ein, wie das Unternehmen mitteilte. Zunächst hatten die LVB den Betrieb nur bis in die Nacht zum Sonntag eingestellt, der Zeitraum wurde jetzt verlängert.
Die hohen Temperaturen sorgten demnach an vielen Stellen im Netz dafür, dass Fugenmasse für Asphalt und Beton in Weichen und Schienen lief und dort verklumpte. Ein sicherer Straßenbahnbetrieb sei derzeit nicht möglich, hieß es.
Von der Einstellung sind sämtliche Straßenbahnlinien in der sächsischen Stadt betroffen. Busse sollen so weit wie möglich planmäßig fahren. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt über aktuelle Verbindungen informieren. 
Anja Blanuscha

Nach neuen Hitze-Rekorden drohen heftige Gewitter 

Ein Temperaturrekord von 41,5 Grad und der nächste Höchstwert ist schon in Sicht: Für Sonntag sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) Temperaturen von bis zu 42 Grad voraus, aber es drohen auch landesweit heftige Gewitter.
Heute erwartet der DWD Unwetterpotential durch heftigen Starkregen, schwere Sturmböen und großen Hagel. Auch extremes Unwetter mit bis zu 50 Litern pro Quadratmeter sei nicht ausgeschlossen. In der Nacht zum Montag werden erneut schwere Gewitter mit Starkregen erwartet. 
Für den Sonntag sagt der DWD Höchstwerte im Osten und Südosten von 39 bis 41 Grad voraus, in der Lausitz bis 42 Grad. In den übrigen Teilen Deutschlands werden 32 bis 38 Grad erwartet, an der Küste könnte es kühler werden. Der gerade erst aufgestellte Temperaturrekord von 41,5 Grad könnte also erneut gebrochen werden. 
Nach vorläufigen Angaben des DWD war am Samstag mit 41,5 Grad die höchste Temperatur registriert worden, die jemals in Deutschland gemessen wurde. Der vorläufige Höchstwert wurde um 16.20 Uhr in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt gemessen, wie der Wetterdienst auf Anfrage mitteilte. 
Der Hitzerekord für Deutschland war schon am Freitag gefallen, als in Saarbrücken-Burbach 41,3 Grad gemessen wurden. Es handelt sich allerdings ebenfalls um vorläufige Werte – sie könnten vom Wetterdienst im Nachhinein noch korrigiert werden. Zuvor hatte der Höchstwert bei 41,2 Grad Celsius gelegen, gemessen am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl in Nordrhein-Westfalen.
Der DWD teilte gleich mehrere bundesweite Rekorde mit: An 46 Stationen wurden mindestens 40,0 Grad gemessen. An insgesamt 250 Stationen wurden so hohe Werte gemessen wie nie zuvor. Zudem wurden an 211 weiteren Stationen Rekordwerte für Juni gemessen. Zahlreiche Bundesländer vermeldeten ebenfalls Rekordgradzahlen. 

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