Alle Infos in unserem Hitze-TickerJetzt schon 41,7 Grad! Hier wurde der Hitzerekord am dritten Tag in Folge gebrochen

Eine Passantin schützt sich in einem Schirm vor der Sonne. +++ dpa-Bildfunk +++
Eine Passantin schützt sich in einem Schirm vor der Sonne.
picture alliance/dpa / Sebastian Willnow
von Johanna Kroke, Thorsten Berger, Camilla Koziol, Fabian Klein, Svenja Hoffmann, Roger Saha und Jana Kerzmann

Die Hitze hat Deutschland fest im Griff!
Alles, was ihr rund um die aktuelle Hitzewelle wissen müsst, lest ihr im Hitze-Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuellen Hitzewelle im Hitze-Ticker auf RTL.de

Jan Luhrenberg

Jetzt schon 41,7 Grad! Hier wurde der Hitzerekord am dritten Tag in Folge gebrochen

In Deutschland ist den dritten Tag in Folge ein neuer Temperaturhöchstwert gemessen worden. Gegen 16 Uhr am Sonntag meldete die Station des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im brandenburgischen Coschen an der polnischen Grenze einen Wert von 41,7 Grad, wie der Dienst aus Offenbach mitteilte. Am Freitag war ein erster Höchstwert mit 41,3 Grad in Saarbrücken gemessen worden, am Samstag dann mit 41,5 Grad in Drewitz, Sachsen-Anhalt.

In der Nacht zu Sonntag war zudem im sächsischen Kubschütz mit 29,4 Grad die höchste nächtliche Mindesttemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet worden. Ab Sonntagabend sollten verbunden mit Gewittern die Temperaturen allmählich abkühlen. Bis dahin ist ein weiterer Anstieg der Temperaturen allerdings nicht ausgeschlossen.

Der DWD selbst spricht bei diesen Zahlen nicht von „Rekorden", da die Werte noch vorläufig sind. „Eine Qualitätskontrolle dieser Messwerte ist noch nicht erfolgt und wird noch vorgenommen", erklärte der Dienst. Die offizielle Bestätigung, ob tatsächlich ein neuer Temperaturrekord vorliegt, dürfte erst nach dem Wochenende vorliegen.
Jan Luhrenberg

Suche nach vermisstem Ostsee-Schwimmer abgebrochen

Rettungskräfte haben erfolglos nach einem bei der Seebrücke Scharbeutz (Kreis Ostholstein) in der Ostsee vermissten Langstreckenschwimmer gesucht. Der Einsatz sei am Nachmittag abgebrochen worden, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle auf Anfrage. Gegen 14.06 Uhr habe die DLRG über den vermissten Schwimmer berichtet. Anschließend seien eine Drohne und diverse Boote im Einsatz gewesen. Zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet. 
Jan Luhrenberg

Hitzerekord erneut eingestellt – wird er wieder gebrochen?

Der am Samstag neu aufgestellte Hitzerekord in Deutschland ist am Sonntagnachmittag erneut eingestellt worden. Im sächsischen Bad Muskau an der Grenze zu Polen und Brandenburg wurde gegen 15 Uhr ein Wert von 41,5 Grad gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Dies ist die höchste jemals gemessene Temperatur in Deutschland, sie war am Samstag gegen 16.30 Uhr bereits in Drewitz in Sachsen-Anhalt erreicht worden.

Da die Temperaturen am Sonntag noch weiter steigen könnten, könnte den dritten Tag infolge ein neuer Höchstwert erreicht werden. Am Freitagnachmittag um 17 Uhr war mit 41,3 Grad in Saarbrücken bereits ein neuer Rekordwert gemessen worden.

Der DWD selbst spricht bei diesen Zahlen nicht von „Rekorden", da die Werte noch vorläufig sind. „Eine Qualitätskontrolle dieser Messwerte ist noch nicht erfolgt und wird noch vorgenommen", erklärte der Dienst. Die offizielle Bestätigung, ob tatsächlich ein neuer Temperaturrekord vorliegt, dürfte erst nach dem Wochenende vorliegen.
Jan Luhrenberg

76-Jähriger stirbt bei Unfall in Freibad

Bei einem Unfall in einem Freibad in Vellmar im Kreis Kassel ist ein 76 Jahre alter Mann gestorben. Er sei am Sonntagvormittag leblos in einem Schwimmbecken entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Vor Ort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen seien erfolglos geblieben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden - die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.
Jan Luhrenberg

Mindestens zehn Menschen sterben bei Badeunfällen 

Während der Hitzewelle in Deutschland sind seit Freitag mindestens zehn Menschen bei Badeunfällen gestorben. Am Samstag ertrank laut Polizei ein 27-Jähriger im Neckar bei Heidelberg, ein 30-Jähriger starb in einem Badesee bei Neuhofen südlich von Mannheim, zwei Männer kamen in verschiedenen Gewässern in Berlin ums Leben. Im Herner Meer am Rhein-Herne-Kanal in Nordrhein-Westfalen starb ein sechsjähriges Kind. In Hessen wurde südwestlich von Frankfurt ein 40-Jähriger tot aus dem Waldsee Raunheim geborgen.

Bereits am Freitag war im Seepark Lünen bei Dortmund ein 45 Jahre alter Mann von Besuchern aus dem Wasser gezogen worden. Der Mann starb laut Polizeiangaben später im Krankenhaus. Ein acht Jahre alter Junge wurde nach zweistündiger Suche tot aus einem Badesee in Isernhagen bei Hannover geborgen. Das Kind habe sich den ersten Hinweisen zufolge im Wasser aufgehalten und sei dann nicht mehr zu sehen gewesen, teilte die Polizei mit.

Ebenfalls nach stundenlanger Suche wurden die Leichen von zwei Schwimmern am Freitag im Bodensee gefunden. Die älteren Männer waren am Donnerstag vor den Augen ihrer Frauen in den See gesprungen und verschwunden. 

Drei Tage dauerte die Suche nach einem 14-Jährigen in einem See bei Düren in NRW. Er war nach bisherigen Erkenntnissen am Freitag mit Freunden in einem Schlauchboot auf dem See unterwegs und aus bislang ungeklärter Ursache ins Wasser gefallen. Taucher bargen ihn am Sonntagvormittag, ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Am Samstag ertrank zudem ein 41-jähriger Mann in einem Baggersee in Düsseldorf. 

In Heidelberg waren Polizei, Rettungskräfte und Taucher im Einsatz, um den 27-Jährigen aus dem Neckar zu bergen. Die anschließende Reanimation blieb erfolglos. 

Der 30-Jährige, der in einem Badesee in der Nähe von Mannheim starb, war mit Freunden am Badesee und ging allein ins Wasser. Nachdem die Freunde den Mann aus den Augen verloren hatten, alarmierten sie die Rettungskräfte.

In Berlin entdeckte eine Gruppe in einem Schlauchboot am Samstagmittag gegen 13.00 Uhr eine leblose Person im Jungfernheideteich in Charlottenburg. Die Menschen im Schlauchboot holten den 42-jährigen Mann nach Angaben der Polizei aus dem Wasser und begannen mit Reanimationsmaßnahmen. Der alarmierte Rettungsdienst führte diese fort, musste aber nach Angaben der Polizei noch vor Ort den Tod des Mannes feststellen. 

Der zweite Berliner Vorfall ereignete sich am Tempelhofer Hafen. Dort wurde ein 51-Jährige leblos im Wasser treibend entdeckt. Nach Angaben der Polizei holten Feuerwehrleute den Mann aus dem Wasser, konnten dann aber nur noch den Tod feststellen.
Jana Alina Delayne

Waldbrand außer Kontrolle? Kompletter Ort Traisen mit 650 Einwohnern wird geräumt 

Die Lage spitzt sich immer weiter zu. Ein Waldbrand nahe Bad Kreuznach breitet sich unaufhaltsam aus, wie die dpa  berichtet. Weil das Feuer in einem ehemaligen Munitionsgebiet wütet und es immer wieder zu Explosionen kommt, müssen jetzt alle Bewohner von Traisen ihre Häuser verlassen.
Waldbrand bei Traisen breitet sich weiter aus –  650 Menschen müssen evakuiert werden
Der Waldbrand im Landkreis Bad Kreuznach hält die Einsatzkräfte weiter in Atem. Nachdem zunächst nur einzelne Häuser geräumt worden waren, ordneten die Behörden jetzt die Evakuierung des gesamten Ortes Traisen an. Rund 650 Menschen sind davon betroffen.
Das Feuer war am Samstagnachmittag in einem steilen Waldgebiet nahe der Gemeinde ausgebrochen. Bereits am späten Samstagabend wurden erste Gebäude in der Nähe des Brandes geräumt. In der Nacht mussten schließlich bis etwa 2 Uhr zahlreiche weitere Anwohner ihre Häuser verlassen. 
Die evakuierten Bewohner können zunächst in einer Sporthalle in einer Nachbargemeinde unterkommen. Für ältere oder kranke Menschen sowie Familien mit Kindern unter drei Jahren organisiert der Landkreis bei Bedarf Hotelzimmer. 
Explosionen erschweren die Löscharbeiten in Bad Kreuznach
Besonders gefährlich ist die Lage, weil der Brand in einem ehemaligen Munitionsgelände wütet, das heute als Naturschutzgebiet gilt. Immer wieder kommt es dort zu Explosionen. Der Kampfmittelräumdienst begleitet deshalb den Einsatz.
Aus Sicherheitsgründen dürfen die Feuerwehrkräfte das betroffene Waldstück nicht betreten. Stattdessen legen sie Schneisen an und setzen Wassersprenger ein, um die Flammen einzudämmen. Dafür mussten auch Bäume gefällt beziehungsweise entwurzelt werden.

Jana Alina Delayne

Bei 40 Grad gefangen! 630 Passagiere bleiben in Zug ohne Klimaanlage stecken

Plötzlich geht nichts mehr! Ein Fernzug von Hamburg nach Prag bleibt nach einem Unwetter in Brandenburg liegen, wie die dpa berichtet. Ohne Strom fällt die Klimaanlage aus – für die Passagiere beginnt eine stundenlange Nervenprobe.
Unwetter stoppt Zug in Brandenburg
Mehr als 600 Passagiere sind ohne Klimaanlage in einem Zug in der Prignitz in Brandenburg gestrandet. Drei Menschen kamen mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus, wie Kreisbrandmeister Christian Reisinger mitteilte. Ein Baum war bei einem Sturm am frühen Samstagabend auf eine Oberleitung gefallen und der Zug der tschechischen Bahn (České dráhy), der von Hamburg nach Prag fahren sollte, verlor seinen Fahrstrom.
Türen verschlossen! Passagiere bei 40 Grad in Zug eingesperrt
Ohne Strom fiel außerdem die Klimaanlage aus und die Türen blieben verschlossen, wie es hieß. Die Einsatzkräfte öffneten die Türen, mussten dafür etwa Bäume aus dem Weg sägen. Im Zug, in dem es laut Reisinger mittlerweile etwa 40 Grad hatte, sichteten die Einsatzkräfte die circa 630 Passagiere. Zwei Menschen kamen mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus. Zuerst hatte die Märkische Allgemeine berichtet.
Reisende müssen Nacht in der Sporthalle verbringen
Kinder, Schwangere und ältere Menschen brachte die Feuerwehr demnach aus dem heißen Zug, der Rest musste dort ausharren. Nach mehreren Stunden kam um kurz vor 23.00 Uhr eine Diesellok, die den Zug nach Karstädt zog. Dort stellte sich laut Reisinger heraus, dass es keine Weiterfahrt mehr gibt. Die Einsatzkräfte bauten in einer Sporthalle ein Notlager auf, in dem die Passagiere übernachten konnten. 
Ein Mensch kam von dort aus mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus, andere wurden von Bekannten abgeholt. Am Morgen brachten Linienbusse die etwa 500 Menschen laut Reisinger zum Bahnhof nach Karstädt, wo sie mit zwei ICE weiterreisen konnten.
Anja Blanuscha

Baby sperrt sich bei Hitze versehentlich selbst im Auto ein 

Bei hohen Temperaturen hat sich ein Baby in Oberfranken selbst im Auto eingeschlossen. Der 24 Jahre alte Vater gab seinem acht Monate alten Sohn am Samstagvormittag in Rödental nahe der Grenze von Bayern zu Thüringen den Wagenschlüssel, während er einige Gegenstände in den Kofferraum einlud. Der kleine Junge betätigte den Knopf für die Zentralverriegelung, wie die Polizei mitteilte. 
Zu diesem Zeitpunkt stand das Auto in der Sonne und die Außentemperatur betrug bereits 28 Grad. Weil der junge Mann keinen Zweitschlüssel für den Wagen in der Nähe hatte, rief er die Feuerwehr. Einsatzkräfte schlugen die Scheibe ein und retteten das Kind nach einer Viertelstunde aus dem Auto. Der acht Monate alte Junge blieb den Angaben zufolge unverletzt. 
Anja Blanuscha

29,4 Grad! Rekord für wärmste Nacht in Deutschland 

Die vergangene Nacht war nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen in Deutschland. Der Rekord wurde im ostsächsischen Kubschütz aufgestellt, dort sank die Nachttemperatur nicht unter 29,4 Grad. 
Anja Blanuscha

Hitzeschäden: Keine Straßenbahnen in Leipzig bis Montagfrüh 

Aufgrund von Hitzeschäden fahren bis zum frühen Montagmorgen in Leipzig keine Straßenbahnen. Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) stellen den Straßenbahnverkehr wegen Hitzeschäden an Schienen und Weichen bis Montagmorgen um 3.30 Uhr ein, wie das Unternehmen mitteilte. Zunächst hatten die LVB den Betrieb nur bis in die Nacht zum Sonntag eingestellt, der Zeitraum wurde jetzt verlängert.
Die hohen Temperaturen sorgten demnach an vielen Stellen im Netz dafür, dass Fugenmasse für Asphalt und Beton in Weichen und Schienen lief und dort verklumpte. Ein sicherer Straßenbahnbetrieb sei derzeit nicht möglich, hieß es.
Von der Einstellung sind sämtliche Straßenbahnlinien in der sächsischen Stadt betroffen. Busse sollen so weit wie möglich planmäßig fahren. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt über aktuelle Verbindungen informieren. 
Anja Blanuscha

Nach neuen Hitze-Rekorden drohen heftige Gewitter 

Ein Temperaturrekord von 41,5 Grad und der nächste Höchstwert ist schon in Sicht: Für Sonntag sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) Temperaturen von bis zu 42 Grad voraus, aber es drohen auch landesweit heftige Gewitter.
Heute erwartet der DWD Unwetterpotential durch heftigen Starkregen, schwere Sturmböen und großen Hagel. Auch extremes Unwetter mit bis zu 50 Litern pro Quadratmeter sei nicht ausgeschlossen. In der Nacht zum Montag werden erneut schwere Gewitter mit Starkregen erwartet. 
Für den Sonntag sagt der DWD Höchstwerte im Osten und Südosten von 39 bis 41 Grad voraus, in der Lausitz bis 42 Grad. In den übrigen Teilen Deutschlands werden 32 bis 38 Grad erwartet, an der Küste könnte es kühler werden. Der gerade erst aufgestellte Temperaturrekord von 41,5 Grad könnte also erneut gebrochen werden. 
Nach vorläufigen Angaben des DWD war am Samstag mit 41,5 Grad die höchste Temperatur registriert worden, die jemals in Deutschland gemessen wurde. Der vorläufige Höchstwert wurde um 16.20 Uhr in Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt gemessen, wie der Wetterdienst auf Anfrage mitteilte. 
Der Hitzerekord für Deutschland war schon am Freitag gefallen, als in Saarbrücken-Burbach 41,3 Grad gemessen wurden. Es handelt sich allerdings ebenfalls um vorläufige Werte – sie könnten vom Wetterdienst im Nachhinein noch korrigiert werden. Zuvor hatte der Höchstwert bei 41,2 Grad Celsius gelegen, gemessen am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl in Nordrhein-Westfalen.
Der DWD teilte gleich mehrere bundesweite Rekorde mit: An 46 Stationen wurden mindestens 40,0 Grad gemessen. An insgesamt 250 Stationen wurden so hohe Werte gemessen wie nie zuvor. Zudem wurden an 211 weiteren Stationen Rekordwerte für Juni gemessen. Zahlreiche Bundesländer vermeldeten ebenfalls Rekordgradzahlen. 
Anja Blanuscha

Ausgerechnet die Grünen! Dröge fordert Sofortprogramm für Klimaanlagen 

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hat angesichts der Hitzewelle in Deutschland ein Sofortprogramm für mehr Klimaanlagen in öffentlichen Einrichtungen gefordert. "Deutschland braucht ein Abkühl-Sofortprogramm, um Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kitas und Schulen zu klimatisieren", sagte Dröge der "Bild am Sonntag (BamS)".
Es brauche "volles Tempo beim Ausbau von Klimaanlagen in Verbindung mit Solaranlagen", sagte Dröge. Die Grünen schlagen demnach ein neues Förderprogramm für "Klima-Solar-Anlagen" vor. Die Förderung von Klimaanlagen solle an die gleichzeitige Installation von Solarzellen auf dem Dach geknüpft werden.Dröge nannte dies die "sinnvollste Kombination". Der Solarstrom halte die Betriebskosten für die Klimatisierung gering. "Die Hitze untertags geht mit hoher Sonneneinstrahlung und damit besonders viel Solarertrag einher", sagte die Grünen-Politikerin der "BamS" weiter.
Nach Dröges Vorstellung soll ein Teil des Sondervermögens für ein "unbürokratisches Abkühl-Sofortprogramm" genutzt werden. Sie kritisierte die Bundesregierung dafür, dass sie ausgerechnet jetzt ein Förderprogramm für Hitzeschutz auslaufen lasse. "Das ist ein großer Fehler", sagte Dröge. Ohne Kühlung und Klimatisierung werde es an vielen Orten künftig nicht gehen, warnte die Fraktionschefin. Eine große Zahl an Kitas, Schulen oder Pflegeheimen sei bisher nicht entsprechend ausgestattet. "Hitzewellen in Pflegeheimen kosten Menschenleben". 
Jan Luhrenberg

Drei Rekorde in Folge! Mega-Hitze in der Schweiz

In der Schweiz ist am Samstag den dritten Tag in Folge ein neuer Hitzerekord für den Monat Juni aufgestellt worden. In Basel im Norden des Landes wurden 39 Grad Celsius verzeichnet, wie der Wetterdienst Meteoschweiz im Onlinedienst X erklärte. Dies war zugleich die höchste Temperatur, die an der Station Basel/Binningen seit 1897 gemessen wurde.

Am Freitag hatte Meteoschweiz gemeldet, an der Wetterstation Basel/Binningen sei es „mit 38,8 Grad so heiß wie noch nie seit Messbeginn im Jahr 1897" gewesen. Erst am Donnerstag hatte die Schweiz den bisherigen Juni-Rekord von 36,9 Grad aus dem Jahr 1947 gebrochen.
Jan Luhrenberg

Europäische Länder drosseln AKW-Leistung wegen Hitzewelle

Im Zuge der Rekord-Hitzewelle in Europa hat nun auch Ungarn die Leistung eines Atomkraftwerks gedrosselt. Wegen der hohen Wassertemperatur der Donau sei die Produktion eines der vier Reaktoren im Kraftwerk Paks um 243 Megawatt gesenkt worden, teilte der Betreiber MVM am Samstag mit. Messungen am Morgen hätten ergeben, dass das Kühlwasser flussabwärts 29,7 Grad Celsius erreicht habe und damit den Grenzwert von 29,5 Grad überschreite. Energieminister Istvan Kapitany erklärte, die Haushalte würden von der reduzierten Leistung nichts spüren. Er hatte die Bevölkerung jedoch aufgerufen, den Stromverbrauch in den Abendstunden einzuschränken, um das Netz zu entlasten.

Auch in anderen europäischen Ländern macht die Hitze AKW-Betreibern zu schaffen. In der Schweiz schaltete der Energiekonzern Axpo am Freitag beide Reaktoren des Kernkraftwerks Beznau vorübergehend ab. Die Temperatur des Flusses Aare habe wiederholt die Marke von 25 Grad erreicht, hieß es zur Begründung. In Frankreich, das stark auf Kernenergie setzt, musste der staatliche Betreiber EDF die Stromerzeugung bereits zur Wochenmitte um 4,1 Gigawatt reduzieren. Dies entspricht etwa sieben Prozent der gesamten Stromnachfrage. Mehrere Reaktoren an der Rhône, der Seine und der Garonne wurden gedrosselt oder ganz vom Netz genommen, um die Umweltauflagen zum Schutz der Ökosysteme dieser Flüsse vor zu hohen Kühlwassertemperaturen einzuhalten.
Jan Luhrenberg

Mann ertrinkt in Baggersee in Düsseldorf

Bei einem Badeunfall am Angermunder See in Düsseldorf ist ein 41 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, hatten Zeugen gemeldet, dass der Mann untergegangen und nicht wieder aufgetaucht sei. Sie hätten daraufhin selbst versucht, ihn zu finden und zu retten, jedoch ohne Erfolg. 

Taucher der Feuerwehr fanden den Mann schließlich unter Wasser und brachten ihn ans Ufer. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Eine Reanimation noch vor Ort sei erfolglos geblieben. Wie es zu dem Vorfall kam, ist noch unklar, die Polizei ermittelt. 

Ihr wollt mehr News von RTL.de bei Google finden? So einfach geht’s!

Wozu dienen die bevorzugten Quellen bei Google?

Ihr scrollt durch die Google-Suche und wollt direkt das sehen, was euch wirklich interessiert? Genau dafür hat Google jetzt eine neue Funktion am Start. Mit den sogenannten „Bevorzugten Quellen“ könnt ihr selbst festlegen, welche Inhalte euch häufiger angezeigt werden. Und genau hier kommt rtl.de ins Spiel. Wenn ihr uns als Favorit markiert, bekommt ihr künftig die wichtigsten Geschichten und Nachrichten für euer Leben, aktuelle News, exklusive VIP-Geschichten aus der Welt eurer Lieblingspromis und RTL-Stars sowie alles rund um Shows, Realitys und Serien noch schneller angezeigt.

So aktiviert ihr RTL.de als bevorzugte Quelle bei Google

Der Weg dahin ist wirklich simpel – ihr braucht nur ein Google-Konto.

    Direkt über den Link: Klickt auf diesen Aktivierungslink und wählt rtl.de als bevorzugte Quelle aus.

    Sucht alternativ ein Thema bei Google, tippt auf das Sternsymbol neben „Schlagzeilen“ und fügt RTL.de dort hinzu. Danach einfach die Suche neu laden.

Schon werden euch Inhalte eurer Lieblingsquelle häufiger angezeigt

Hier erfahrt ihr mehr über die bevorzugten Quellen bei Google