Diese Chargen sind betroffenNorovirus-Gefahr! Lidl weitet Rückruf von Tiefkühl-Beeren aus

Warnung vor tiefgefrorenen Beeren von Lidl
Um diese Beeren geht es
Lidl

Hier droht das Norovirus!
Kunden sollten jetzt einen genauen Blick in ihr Gefrierfach werfen. Der Lidl-Rückruf für eine tiefgekühlte Bio-Beerenmischung gilt nun deutschlandweit und umfasst deutlich mehr Chargen als zunächst bekannt.

Beeren können schweren Durchfall auslösen

Wer die „Bio Beerenmischung erntefrisch tiefgefroren“ von Freshona gekauft hat, sollte sie vorerst nicht essen. Der Hersteller Jütro Tiefkühlkost hat den Lidl Rückruf ausgeweitet. Nach Angaben der Supermarktkette könnten die betroffenen Packungen mit Noroviren verunreinigt sein.

Die tiefgekühlte Beerenmischung gelangte deutschlandweit in den Verkauf. Eine mögliche Infektion kann plötzliches Erbrechen und starken Durchfall auslösen.

Lidl Rückruf betrifft diese Mindesthaltbarkeitsdaten

Entscheidend sind das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Chargennummer auf der Verpackung. Folgende Produkte gehören laut Lidl zum Rückruf:

Mindesthaltbarkeitsdatum 17.04.2028: L180426H3, L180426L3
Mindesthaltbarkeitsdatum 18.04.2028: L190426L3, L190426N3
Mindesthaltbarkeitsdatum 22.02.2028: L220226P3, L220226G3, L220226Z3, L220226D3, L230226D3
Mindesthaltbarkeitsdatum 23.02.2028: L230226D3
Mindesthaltbarkeitsdatum 02.03.2028: L030326Z3, L030326H3, L030326W3
Mindesthaltbarkeitsdatum 14.04.2028: L150426P3

Auffällig ist, dass die Charge L230226D3 in der Mitteilung bei zwei verschiedenen Mindesthaltbarkeitsdaten aufgeführt wird. Kunden sollten sich deshalb im Zweifel direkt an Lidl oder den Hersteller wenden.

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Kaufpreis gibt es auch ohne Kassenbon zurück

Lidl bittet Verbraucher darum, die betroffenen Beeren keinesfalls zu verzehren. Sämtliche Filialen nehmen die Packungen zurück. Den Kaufpreis bekommen Kunden auch dann erstattet, wenn sie keinen Kassenbon mehr besitzen.

Der Hersteller hatte bereits eine Woche zuvor vor vier Chargen gewarnt. Damals betraf der Rückruf lediglich 13 Bundesländer. Inzwischen gilt die Warnung in ganz Deutschland.

Noroviren können starken Flüssigkeitsverlust verursachen

Noroviren lösen häufig sehr plötzlich einsetzenden Brechdurchfall aus. Dadurch kann der Körper innerhalb kurzer Zeit viel Flüssigkeit verlieren. Besonders für Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere sowie ältere oder kranke Menschen kann eine Erkrankung schwer verlaufen. (tbe / dpa)

Verwendete Quelle: dpa