Bei Verzehr droht Magen-Darm Salmonellen-Gefahr! Edeka ruft Bio-Tiefkühlbeeren zurück

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Wer die EDEKA Bio Wildheidelbeeren im Tiefkühlfach hat, sollte jetzt genau hinsehen.
EDEKA

Finger weg von diesen Beeren!
Smoothie, Müsli oder Dessert – Tiefkühlbeeren landen bei vielen regelmäßig im Einkaufswagen. Doch bei den Edeka Bio Wildheidelbeeren ist jetzt Vorsicht geboten. Der Hersteller Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG hat einen Rückruf gestartet, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass in einzelnen Packungen Salmonellen enthalten sein können.

Der Rückruf betrifft diese 300-Gramm-Packungen

Produktbezeichnung: EDEKA Bio Wildheidelbeeren tiefgefroren, 300 Gramm
Haltbarkeit: 13.06.2028, 14.06.2028, 23.06.2028 und 24.06.2028
Chargennummer / Los-Kennzeichnung: L140626V3 MHD: 13.06.2028, L150626V3/ L150626N3 MHD: 14.06.2028, L240626 14/ L240626D4/ L240626 E4 MHD: 23.06.2028, L250626 E4/ L250626 14 MHD: 24.06.2028
Hersteller / Inverkehrbringer: Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG, Alte Wittenberger Str.21, 06917 Jessen (Elster)
Vertrieb: EDEKA, Marktkauf

Betroffene Bundesländer nach derzeitigem Stand: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Von dem Verzehr des betroffenen Produktes wird dringend abgeraten. Weitere Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen. Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, werden gebeten, das Produkt nicht zu verwenden. Sie können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben.

Was lösen Salmonellen aus? Das droht euch beim Verzehr des Produkts

Salmonellen können krank machen. Wie das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit erklärt, lösen die Bakterien eine Magen-Darm-Infektion aus. Betroffene leiden meist unter Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen sowie leichtem Fieber. In seltenen Fällen kann die Infektion jedoch schwer verlaufen und sogar zu einer Blutvergiftung (Sepsis) führen. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

Lese-Tipp: Pfannen-Rückruf! Hersteller warnt vor Gesundheitsrisiken

Die Erkrankung bricht in den meisten Fällen erst zwölf Stunden nach einer Infektion aus, doch auch nach sechs Stunden sind bereits Symptome möglich. Wer das betroffene Produkt gegessen hat und anschließend starke oder bleibende Beschwerden entwickelt, sollte laut Lebensmittelwarnung.de einen Arzt aufsuchen. Wer keine Symptome hat, muss sich vorsorglich nicht ärztlich behandeln lassen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät grundsätzlich dazu, tiefgekühlte Beeren vor dem Verzehr auf über 90 Grad Celsius zu erhitzen. Das Lebensmittel-Forum empfiehlt dazu, die Früchte mit etwas Wasser mindestens zwei Minuten im Topf köcheln zu lassen und dabei umzurühren.

Verwendete Quellen: Lebensmittelwarnung.de, EDEKA