Tierpark kurz vor dem Aus Landpark Lauenbrück pleite – Spender retten diese Tiere vor dem Schlachter

Sie wurden vorerst gerettet!
20 Mitarbeiter und mehr als 200 Tiere des insolventen Landpark Lauenbrück stehen vor einer ungewissen Zukunft. Eine Spendenaktion verschafft dem Park ein wenig Zeit. Denn die finanzielle Situation ist weiterhin heikel.

„Schlaflose Nächte” für die Inhaber

Für Geschäftsführerin Katharine von Schiller ist es ein Kampf gegen die Zahlen. Der Park verzeichne zwar steigende Besucherzahlen, aber die kommen nicht gegen die Explosion bei Futter-, Energie- und Personalkosten an. Dazu kommen noch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie. Der Park stehe kurz vor dem Aus: „Das hieße wirklich: Tiere werden verkauft oder anderweitig weitergegeben, Mitarbeiter müssen entlassen werden. Die ganze über 22 Hektar gestaltete wunderschöne Parklandschaft wäre nicht mehr so zur Verfügung für Besucher und für die Region und darüber hinaus. Das wäre, finde ich, ein großer großer Verlust”, sagt Leiterin Katharine von Schiller im RTL-Interview.

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Der Landpark wolle im Ernstfall die Tiere an private Halter oder andere Höfe vermitteln. Sollten die Tiere nicht vermittelt werden können, wäre Einschläfern oder Schlachten die letzte Möglichkeit. Dieses Schicksal wollen die Betreiber auf jeden Fall verhindern.

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Spendenaktion rettet insolventen Landpark vorerst

Die Frist des Insolvenzverwalters war gnadenlos: 50.000 Euro mussten her – bis Ende Januar, sonst ist Schluss. Deswegen startet das Paar eine Spendenaktion. Fast 100.000 Euro kommen dabei zusammen. Mit dem Geld könne der Park die Kosten für die nächsten zwei Monate decken.

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Damit kann die Regelinsolvenz zwar vorerst abgewendet werden, doch der Park braucht weiterhin Unterstützung. „Wenn wir jetzt neue Konzepte überlegen, vielleicht sogar einen Partner suchen, der hier mit einsteigen will oder Kooperationen versuchen zu schaffen, dann brauchen wir Zeit. Das macht man nicht mal eben so aus der Schublade”, sagt Friedrich-Michael von Schiller im Gespräch mit RTL. Die Inhaber hoffen, dass die Besucherzahlen im Frühling wieder steigen – und somit dann auch die Einnahmen.

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Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche